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Jan Willem Hermsen

    Die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit befristeter Rabatt- und Angebotsaktionen unter Berücksichtigung wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse
    • 2017

      Die Dissertation untersucht die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit zeitlich befristeter Rabatt- und Angebotsaktionen im Einzelhandel. Sie behandelt zwei zentrale Fragen: Erstens, welche Bestimmungen des novellierten UWG von Ende 2015 die Unlauterkeit solcher Maßnahmen betreffen – die aggressiven Geschäftspraktiken nach § 4a UWG oder die Verbrauchergeneralklausel des § 3 Abs. 2 UWG. Zweitens wird angestrebt, Bewertungskriterien für eine sachgerechte Beurteilung dieser Aktionen zu entwickeln, die in der bestehenden Rechtsprechung und Literatur bislang unzureichend behandelt wurden. Der Autor verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und bezieht Erkenntnisse der Konsumentenforschung ein, um realitätsnahe Ergebnisse zu erzielen. In drei Schritten werden zunächst relevante Erkenntnisse der Konsumentenforschung gesammelt, wobei zwei Einflussfaktoren auf befristete Rabatte – die externe Informationssuche und das Entscheidungsverhalten der Verbraucher – intensiv untersucht werden. Im zweiten Teil werden diese Erkenntnisse mit den rechtswissenschaftlichen Themen verknüpft, um die tatbestandliche Zuordnung von Rabatten und Angeboten im UWG zu ermitteln und relevante Merkmale der Verbrauchergeneralklausel sowie der aggressiven Geschäftspraktiken zu konkretisieren. Abschließend werden Leitlinien entwickelt, die in die Bereiche „Auswirkungen auf das Informationsverhalten“, „Auswirkungen auf das Entscheidungsverhalten“ und „weitere zu berück

      Die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit befristeter Rabatt- und Angebotsaktionen unter Berücksichtigung wirtschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse