Plus d’un million de livres, à portée de main !
Bookbot

Ursula Vedder

    Untersuchungen zur plastischen Ausstattung attischer Grabanlagen des 4. Jhs. [Jahrhunderts] v[or] Chr[istus]
    Grabsteine mit Porträt in Augusta Emerita (Lusitania)
    Der Koloss von Rhodos
    • 2015

      Der Koloss von Rhodos

      Archäologie, Herstellung und Rezeptionsgeschichte eines antiken Weltwunders

      • 168pages
      • 6 heures de lecture

      Die größte Statue der griechischen Antike war mit einer Höhe von 70 Ellen (ca. 30–35 m) der Koloss von Rhodos. Nicht zuletzt deshalb wurde er schon damals zu den Sieben Weltwundern gezählt. Man bewunderte auch seine technisch aufwändige Herstellung aus gegossener Bronze. Reste davon haben sich nicht erhalten. Als Weihgeschenk hat er von 282–227 v. Chr. im Helios-Heiligtum gestanden, zu dessen Lage es bisher nur Vermutungen gab. Neu ist der Vorschlag, es mit dem großen Heiligtum oberhalb der Stadion-Terrasse auf der Akropolis von Rhodos zu identifizieren, bekannt als „Heiligtum des Apollon Pythios“. Dort existiert eine Ruine, die als Rest von Werkstatt und Basis der Statue in Frage kommt. Danach müssen wir uns den Koloss weithin sichtbar über den Dächern der Stadt vorstellen. Das Bild vom spreizbeinigen Hafenwächter hat mit der antiken Realität nichts zu tun. Es ist am Ende des 14. Jhs. in Rhodos als Legende entstanden. Erst Künstler des 16. Jhs. haben dieser Darstellungsweise zu ewigem Ruhm verholfen.

      Der Koloss von Rhodos
    • 2001

      In the Spanish town of Merida, two types of Roman grave monuments with life-sized portraits were prominent: architectural reliefs designed for tomb façades and portraits in altars resembling aediculae. The production of these monuments spanned from approximately A.D. 150 to 250, peaking in the first half of the 3rd century. The portraits typically feature standard Roman busts or half-length figures, often adorned with attributes such as book scrolls, and are stylistically aligned with urban Roman models, particularly in hair design, allowing for dating. Decorative elements also enable indirect dating of other portraitless funeral types in Emerita, which similarly adhered to Roman styles. The patrons of these monuments were primarily affluent freedmen, akin to those in Rome. An appendix discusses the evolution of small Emeritensian grave altars with two distinct types of crowning from the city’s founding in 25 B.C. to the 3rd century A.D. The craftsmanship of the sculptures and inscriptions is notably high, with no significant temporal variations observed.

      Grabsteine mit Porträt in Augusta Emerita (Lusitania)
    • 1985

      Die attische Grabkunst des 4. Jhs. v. Chr. weist neben den schon vielfach bearbeiteten Stelen mit Reliefbildern von Verstorbenen und ihren Angehörigen ein reiches Repertoire von weiteren Darstellungen auf. In den Stelenbekrönungen werden etwa Sirenen, Sphingen oder stossende Böcke gezeigt. Mit Greifenprotomen verzierte Marmorkessel und Statuen von Tieren wie Löwe, Hund und Stier oder von menschlichen Figuren wie Dienerinnen waren ursprünglich im Grabbezirk aufgestellt. Die Arbeit gibt einen Überblick über die Ausstattung der Grabbezirke und versucht mit der chronologischen Einordnung der Denkmäler die Entwicklung dieser Ausstattung aufzuzeigen. So entsteht das Bild des attischen Grabbezirkes. Dieser dient einerseits der Verehrung des Toten und andererseits zur bürgerlichen Repräsentation der Familie.

      Untersuchungen zur plastischen Ausstattung attischer Grabanlagen des 4. Jhs. [Jahrhunderts] v[or] Chr[istus]