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Das Delikt der Untreue gemäß § 266 StGB ist ein zentrales Element des deutschen Wirtschaftsstrafrechts und wird seit Jahrzehnten von Strafverfolgern zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität eingesetzt. Regelmäßig dominieren spektakuläre Untreueprozesse die Schlagzeilen, wie die Verfahren gegen „Mannesmann“, „Siemens“ und „Middelhoff“. Trotz des häufigen Einsatzes des § 266 StGB steht der Untreuetatbestand unter erheblichem Legitimationsdruck. Kritiken über seinen breiten Anwendungsbereich und die unzureichende (verfassungsrechtliche) Bestimmtheit sind anhaltend. Der Autor untersucht daher das Untreuedelikt aus einer rechtsvergleichenden Perspektive, um zu klären, wie andere Rechtsordnungen untreueartige Verhaltensweisen strafrechtlich erfassen und ob sie dabei besser den rechtsstaatlichen Anforderungen genügen als der deutsche Tatbestand. Hierzu werden 85 Rechtsordnungen analysiert, insbesondere die Normen und Rechtsprechung von Ländern wie der Schweiz, Österreich, Frankreich, England, den USA und China. Methodisch wird sowohl ein funktionaler als auch ein fallbasierter Ansatz verfolgt, beginnend mit einem allgemeinen rechtsvergleichenden Teil, gefolgt von einem spezifischen Vergleich der Fallgruppen „schwarze Kassen“, „Kick-Backs“ und „exzessive Vorstandsvergütungen“.
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Das Delikt der Untreue im internationalen Rechtsvergleich, Benedikt Lüthge
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- 2017
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