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Der Mann, der keinen Bahnhof kaufen wollte

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Eine untergegangene Generation? Das Leben von Fritz Teschner ist geprägt von harter Arbeit unter Tage, familiärem Engagement und einer Leidenschaft für Fußball und Trabrennsport. Er war ein treuer SPD-Wähler und Mitglied der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie. Teschner, geboren in Breslau, bewahrte zahlreiche Dokumente auf, um seine Wurzeln zu verifizieren. Breslau, eine Stadt mit reicher Geschichte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg polnisch und Teil der neuen Republik. Teschner hatte Heimweh nach seiner alten Heimat und bat einen Herausgeber um Fotos von Breslau. Ein polnischer Journalist stellte den Kontakt her, und die Bilder wurden ihm zugesandt. Nach einem flüchtigen Blick legte er sie beiseite, ob er sie später erneut betrachtete, bleibt ungewiss. Teschner erlernte den Beruf des Malers und Anstreicher und half bis in seine Siebzigern bei Renovierungsarbeiten im Haus seiner Tochter. Malen war sein Ausgleich zur schweren Arbeit im Bergbau. Die Erzählung beschreibt auch seinen Weg ins Ruhrgebiet, das ein multikulturelles Zentrum für Arbeitskräfte aus verschiedenen Nationen war, insbesondere aus Polen. Nach 1945 kamen viele Deutsche, die der Vertreibung entkommen waren, ins Ruhrgebiet, um neu zu beginnen.

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Der Mann, der keinen Bahnhof kaufen wollte, Matthias Dohmen

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2019
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