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Integratives Pflegekonzept

Zeit- und Kulturgeschichte

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Alle Erlebnisse des Menschen, insbesondere in der Heranwachsenszeit, beeinflussen das Handeln im Alter. Daher ist es wesentlich, auf die wichtigsten Ereignisse der Vergangenheit hinzuweisen. Ein zentrales Ziel des integrativen Konzepts ist es, alte Menschen zu verstehen und dieses Verständnis in die tägliche Pflege einzubinden. Um das Verhalten betagter Menschen zu begreifen, ist es notwendig, ihre Vergangenheit zu kennen. Fehlt dieses Wissen bei den Begleitern, werden Handlungen aus früheren Zeiten oft missinterpretiert oder als Symptome fehlgedeutet. Der Altersunterschied zwischen Pflegebedürftigen und Begleitern beträgt häufig über zwei Generationen. Alte Menschen erzählen oft ihre wichtigen Geschichten aus der Vergangenheit, und wir müssen lernen, zuzuhören. Diese Erzählungen sind häufig mit Sprichwörtern und Lebensregeln der damaligen Zeit angereichert. Meine Recherchen beginnen um 1900 und umfassen Daten und Fakten, die das Verhalten älterer Menschen erklären. In Heimen finden wir viele Bewohner, die Zeitzeugen sind und deren Verhalten entsprechend ihrer Vergangenheit ist. Für die nächste Generation von Heimbewohnern sollten diese Recherchen erweitert werden. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart gestalten und die Zukunft planen. Daher möchte ich zum Lesen meiner Recherchen ermutigen.

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Integratives Pflegekonzept, Maria Riedl

Langue
Année de publication
2006
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
1,59 €

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Titre
Integratives Pflegekonzept
Sous-titre
Zeit- und Kulturgeschichte
Langue
Allemand
Publié
2006
Format
souple
Pages
102
ISBN10
383344567X
ISBN13
9783833445675
Séries
Description
Alle Erlebnisse des Menschen, insbesondere in der Heranwachsenszeit, beeinflussen das Handeln im Alter. Daher ist es wesentlich, auf die wichtigsten Ereignisse der Vergangenheit hinzuweisen. Ein zentrales Ziel des integrativen Konzepts ist es, alte Menschen zu verstehen und dieses Verständnis in die tägliche Pflege einzubinden. Um das Verhalten betagter Menschen zu begreifen, ist es notwendig, ihre Vergangenheit zu kennen. Fehlt dieses Wissen bei den Begleitern, werden Handlungen aus früheren Zeiten oft missinterpretiert oder als Symptome fehlgedeutet. Der Altersunterschied zwischen Pflegebedürftigen und Begleitern beträgt häufig über zwei Generationen. Alte Menschen erzählen oft ihre wichtigen Geschichten aus der Vergangenheit, und wir müssen lernen, zuzuhören. Diese Erzählungen sind häufig mit Sprichwörtern und Lebensregeln der damaligen Zeit angereichert. Meine Recherchen beginnen um 1900 und umfassen Daten und Fakten, die das Verhalten älterer Menschen erklären. In Heimen finden wir viele Bewohner, die Zeitzeugen sind und deren Verhalten entsprechend ihrer Vergangenheit ist. Für die nächste Generation von Heimbewohnern sollten diese Recherchen erweitert werden. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart gestalten und die Zukunft planen. Daher möchte ich zum Lesen meiner Recherchen ermutigen.