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Arbeit, Freizeit, Lebenssinn?

Orientierungen für eine Zukunft, die längst begonnen hat.

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  • 198pages
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Am Ende des dritten Winters mit über einer Million Arbeitslosen wird in der Politik die Gefahr eines neuen Klassenkampfes zwischen "Arbeitsbesitzern" und "Arbeitslosen" thematisiert. Um diese Vision zu vermeiden, sind grundlegende Veränderungen in Wirtschaft und Politik erforderlich. Die derzeitige weltweite Krise der Marktwirtschaften erfordert umfassende Strukturveränderungen und eine neue Verteilungspolitik. Traditionelle Mittel der Konjunktursteuerung sind unzureichend, weshalb neue Instrumente der Struktur- und Arbeitsmarktpolitik, insbesondere zur Arbeitsverteilung, notwendig sind, um die Massenarbeitslosigkeit nicht zur Dauerkrise werden zu lassen. Ein möglicher Ansatz zur Krisenbewältigung ist der Vorschlag von DGB-Chef Vetter, Überstunden durch Neueinstellungen zu ersetzen und Arbeitszeitverkürzungen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einzuführen. Trotz der Vorhersagen eines Konjunkturaufschwungs durch Wirtschaftsinstitute hat sich dieser nicht in dem gewünschten Ausmaß eingestellt. Positiv ist, dass die Zahl der Kurzarbeiter relativ gering bleibt. Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Probleme, insbesondere bei der Jugend-, Akademiker- und Dauerarbeitslosigkeit, wobei fast 200.000 Bundesbürger seit über einem Jahr arbeitslos sind, und etwa 40.000 sogar länger als zwei Jahre.

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Arbeit, Freizeit, Lebenssinn?, Horst W. Opaschowski

Langue
Année de publication
1983
Reliure
(souple)
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Titre
Arbeit, Freizeit, Lebenssinn?
Sous-titre
Orientierungen für eine Zukunft, die längst begonnen hat.
Langue
Allemand
Publié
1983
Format
souple
Pages
198
ISBN10
3810004170
ISBN13
9783810004178
Séries
Mots clés
Description
Am Ende des dritten Winters mit über einer Million Arbeitslosen wird in der Politik die Gefahr eines neuen Klassenkampfes zwischen "Arbeitsbesitzern" und "Arbeitslosen" thematisiert. Um diese Vision zu vermeiden, sind grundlegende Veränderungen in Wirtschaft und Politik erforderlich. Die derzeitige weltweite Krise der Marktwirtschaften erfordert umfassende Strukturveränderungen und eine neue Verteilungspolitik. Traditionelle Mittel der Konjunktursteuerung sind unzureichend, weshalb neue Instrumente der Struktur- und Arbeitsmarktpolitik, insbesondere zur Arbeitsverteilung, notwendig sind, um die Massenarbeitslosigkeit nicht zur Dauerkrise werden zu lassen. Ein möglicher Ansatz zur Krisenbewältigung ist der Vorschlag von DGB-Chef Vetter, Überstunden durch Neueinstellungen zu ersetzen und Arbeitszeitverkürzungen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einzuführen. Trotz der Vorhersagen eines Konjunkturaufschwungs durch Wirtschaftsinstitute hat sich dieser nicht in dem gewünschten Ausmaß eingestellt. Positiv ist, dass die Zahl der Kurzarbeiter relativ gering bleibt. Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Probleme, insbesondere bei der Jugend-, Akademiker- und Dauerarbeitslosigkeit, wobei fast 200.000 Bundesbürger seit über einem Jahr arbeitslos sind, und etwa 40.000 sogar länger als zwei Jahre.