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„Man hält dafür, dass schon zu St. Elisabeth Zeiten Gießen eine Stadt gewest“ – so berichtet Martin Zeiller in den Texten zu den Sammelbänden des Verlegers und Kupferstechers Matthäus Merian. In der 1655 veröffentlichten „Topographia Hassiae“ wird Gießen, neben der Erwähnung der gesunden Luft, als Stadt beschrieben. Im „Conversations-Lexicon“ von 1824 wird Gießen als Hauptstadt des großherzoglich hessischen Fürstentums Oberhessen mit etwa 5200 Einwohnern und der bedeutenden Universität, die 1607 gegründet wurde, vorgestellt. Während es schwierig war, Lob über die Stadt zu sammeln, da Hölderlin Heidelberg als „Vaterlandsstädte ländlichschönste“ bezeichnete, finden sich dennoch Zitate von Goethe, der über einen Besuch in Gießen bei Professor Höpfner berichtet. Auch andere Schriftsteller wie Werner Beergengruen und Georg Büchner haben Gießen thematisiert. Der Band bietet ein umfassendes Bild der Stadt in alter und neuer Zeit, beleuchtet ihre Entwicklung und Atmosphäre in verschiedenen Epochen. Kritische Stimmen von Besuchern heben sowohl die wenig belebten Straßen als auch die angenehme Lebensweise hervor. Ein gesondertes Kapitel widmet sich den Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen, in dem lokale Autoren wie Hans Otto Becker und Ludwig Geil zu Wort kommen, um die kulturelle Identität Gießens zu skizzieren.
Achat du livre
Giessen, Diethard H. Klein, Heike Rosbach
- Langue
- Année de publication
- 1990
- Reliure
- (souple),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 3,19 €
Modes de paiement
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- Titre
- Giessen
- Sous-titre
- Ein Lesebuch
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Diethard H. Klein, Heike Rosbach
- Publié
- 1990
- Format
- souple
- Pages
- 151
- ISBN10
- 3880424810
- ISBN13
- 9783880424814
- Séries
- Mots clés
- Voyage, Autres manuels scolaires, Recueils, anthologies, Allemagne
- Description
- „Man hält dafür, dass schon zu St. Elisabeth Zeiten Gießen eine Stadt gewest“ – so berichtet Martin Zeiller in den Texten zu den Sammelbänden des Verlegers und Kupferstechers Matthäus Merian. In der 1655 veröffentlichten „Topographia Hassiae“ wird Gießen, neben der Erwähnung der gesunden Luft, als Stadt beschrieben. Im „Conversations-Lexicon“ von 1824 wird Gießen als Hauptstadt des großherzoglich hessischen Fürstentums Oberhessen mit etwa 5200 Einwohnern und der bedeutenden Universität, die 1607 gegründet wurde, vorgestellt. Während es schwierig war, Lob über die Stadt zu sammeln, da Hölderlin Heidelberg als „Vaterlandsstädte ländlichschönste“ bezeichnete, finden sich dennoch Zitate von Goethe, der über einen Besuch in Gießen bei Professor Höpfner berichtet. Auch andere Schriftsteller wie Werner Beergengruen und Georg Büchner haben Gießen thematisiert. Der Band bietet ein umfassendes Bild der Stadt in alter und neuer Zeit, beleuchtet ihre Entwicklung und Atmosphäre in verschiedenen Epochen. Kritische Stimmen von Besuchern heben sowohl die wenig belebten Straßen als auch die angenehme Lebensweise hervor. Ein gesondertes Kapitel widmet sich den Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen, in dem lokale Autoren wie Hans Otto Becker und Ludwig Geil zu Wort kommen, um die kulturelle Identität Gießens zu skizzieren.


