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Neue Musikportraits: Hanns Eisler

Werk und Leben

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Christian Glanz beleuchtet Eislers bewegten Lebensweg, sein schöpferisches Genie und seine unbeugsamen Überzeugungen, indem er Werk und Leben in den historischen Kontext seiner Zeit einbettet. Eislers Schaffen geht über das eines Komponisten hinaus und reflektiert sein politisches Engagement. Geboren in Leipzig und im Alter von drei Jahren nach Wien gezogen, wuchs er in einem intellektuellen Umfeld auf, das soziale Verantwortung betonte. Sein Handwerk erlernte er bei Arnold Schönberg, bevor er in Berlin versuchte, seine Kompositionen in den Dienst der kommunistischen Idee zu stellen. Seine „Kampfmusik“ war für die politische Arbeit gedacht. Eisler strebte danach, „brauchbare“ Musik in allen Gattungen zu schaffen, was er bis zu seinem Lebensende tat. In Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten wie Bert Brecht entstanden Klassiker wie das Solidaritätslied und Lieder für die Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg. Auch in der Emigration setzte er sein engagiertes Komponieren fort und prägte das Genre der Filmmusik. Nach seiner Ausweisung aus den USA komponierte er die DDR-Hymne. Trotz Vertreibung und Repression blieb Hanns Eisler seinem politischen Engagement treu. Glanz bietet in sieben essayhaften Kapiteln und einer Zeittafel einen Zugang zu Eislers politischem Schaffen.

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Neue Musikportraits: Hanns Eisler, Christian Glanz

Langue
Année de publication
2008
Reliure
(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
10,47 €

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Titre
Neue Musikportraits: Hanns Eisler
Sous-titre
Werk und Leben
Langue
Allemand
Publié
2008
Format
souple
Pages
167
ISBN10
3902494301
ISBN13
9783902494306
Séries
Description
Christian Glanz beleuchtet Eislers bewegten Lebensweg, sein schöpferisches Genie und seine unbeugsamen Überzeugungen, indem er Werk und Leben in den historischen Kontext seiner Zeit einbettet. Eislers Schaffen geht über das eines Komponisten hinaus und reflektiert sein politisches Engagement. Geboren in Leipzig und im Alter von drei Jahren nach Wien gezogen, wuchs er in einem intellektuellen Umfeld auf, das soziale Verantwortung betonte. Sein Handwerk erlernte er bei Arnold Schönberg, bevor er in Berlin versuchte, seine Kompositionen in den Dienst der kommunistischen Idee zu stellen. Seine „Kampfmusik“ war für die politische Arbeit gedacht. Eisler strebte danach, „brauchbare“ Musik in allen Gattungen zu schaffen, was er bis zu seinem Lebensende tat. In Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten wie Bert Brecht entstanden Klassiker wie das Solidaritätslied und Lieder für die Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg. Auch in der Emigration setzte er sein engagiertes Komponieren fort und prägte das Genre der Filmmusik. Nach seiner Ausweisung aus den USA komponierte er die DDR-Hymne. Trotz Vertreibung und Repression blieb Hanns Eisler seinem politischen Engagement treu. Glanz bietet in sieben essayhaften Kapiteln und einer Zeittafel einen Zugang zu Eislers politischem Schaffen.