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Lernen und Individualität

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Jedes Kind lernt anders, aber immer aufgrund von Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Das Buch führt zum Verständnis für individuelle Lernstile und für Veränderungen während der Schulzeit. Wer mit Kindern lebt und sie unterrichtet, erfährt, wie individuell ihre Bedürfnisse und Erfahrungen beim Lernen sind. Aber sie lernen nicht nur unterschiedlich, weil sie Individualitäten sind, sondern auch, um Individualitäten zu werden, die sich immer mehr selbst verantwortlich machen für ihren eigenen Lernprozeß. Individualisierung durch Unterricht bedeutet daher (1.) differenzierte Darbietung der Lerninhalte, so daß die Lernenden sich diese (2.) individuell aneignen („personalisieren“) können; schließlich müssen (3.) die Lernvorgänge selbst zunehmend in die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler übergehen. Der Autor entwickelt drei Kategorien, die Lehrern und Eltern helfen sollen, die besonderen Lernerfahrungen jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu berücksichtigen: Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Auf allen drei Stufen im Lernprozeß ist die Eigenaktivität des Lernenden gefordert; dabei ergeben sich alterstypische und individuelle Varianten, die sich präzise beschreiben lassen (a) als aufeinander folgende Stufen in der Entwicklung des Lernens und (b) als persönliche Lernstile.

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Lernen und Individualität, Peter Loebell

Langue
Année de publication
2000
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
26,99 €

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Titre
Lernen und Individualität
Langue
Allemand
Publié
2000
Format
souple
Pages
287
ISBN10
389271911X
ISBN13
9783892719113
Séries
Mots clés
Étude
Description
Jedes Kind lernt anders, aber immer aufgrund von Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Das Buch führt zum Verständnis für individuelle Lernstile und für Veränderungen während der Schulzeit. Wer mit Kindern lebt und sie unterrichtet, erfährt, wie individuell ihre Bedürfnisse und Erfahrungen beim Lernen sind. Aber sie lernen nicht nur unterschiedlich, weil sie Individualitäten sind, sondern auch, um Individualitäten zu werden, die sich immer mehr selbst verantwortlich machen für ihren eigenen Lernprozeß. Individualisierung durch Unterricht bedeutet daher (1.) differenzierte Darbietung der Lerninhalte, so daß die Lernenden sich diese (2.) individuell aneignen („personalisieren“) können; schließlich müssen (3.) die Lernvorgänge selbst zunehmend in die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler übergehen. Der Autor entwickelt drei Kategorien, die Lehrern und Eltern helfen sollen, die besonderen Lernerfahrungen jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu berücksichtigen: Aufmerksamkeit, Verbindlichkeit und Evidenz. Auf allen drei Stufen im Lernprozeß ist die Eigenaktivität des Lernenden gefordert; dabei ergeben sich alterstypische und individuelle Varianten, die sich präzise beschreiben lassen (a) als aufeinander folgende Stufen in der Entwicklung des Lernens und (b) als persönliche Lernstile.