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Vasari-Edition: Das Leben des Taddeo Gaddi, Agnolo Gaddi, Buffalmacco, Orcagna, Spinello Aretino und Lorenzo Monaco

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Der Florentiner Maler Taddeo Gaddi wird von Vasari so sehr gerühmt, dass er beinahe den Glanz des großen Meisters Giotto überstrahlt. Über Agnolo Gaddi weiß Vasari viel weniger, doch schreibt er die Geschichte der Gaddi als eine Art fortgesetzten Familienroman. Der Maler Buffalmacco war durch Boccaccios Dekameron bereits zu einer literarischen Figur geworden – in Anlehnung an den großen Novellisten stellt Vasari den Künstler als Spaßvogel und unsteten Gesellen vor. Orcagna bedeutet »Erzengel«. Im Urteil Vasaris verbirgt sich hinter dem Künstlernamen ein überaus ehrenwerter Meister, dem er die berühmten Fresken des Camposanto in Pisa zuschreibt. Spinello Aretino stammt aus Arezzo – wie Vasari, der ihn mit Freuden in die Lokaltradition seiner Stadt aufnimmt. Über Lorenzo Monaco berichtet Vasari hingegen, man habe den Maler-Mönch in einer Art frühem Künstlerkult so stark verehrt, dass man seine Hände nach dem Tod in einem Reliquiar aufbewahrte. Dabei seien es doch vor allem die künstlerischen Werke all dieser Maler, die von den nachfolgenden Generationen »wie Reliquien« bewahrt werden sollten.

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Vasari-Edition: Das Leben des Taddeo Gaddi, Agnolo Gaddi, Buffalmacco, Orcagna, Spinello Aretino und Lorenzo Monaco, Giorgio Vasari

Langue
Année de publication
2015
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
21,59 €

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Titre
Vasari-Edition: Das Leben des Taddeo Gaddi, Agnolo Gaddi, Buffalmacco, Orcagna, Spinello Aretino und Lorenzo Monaco
Sous-titre
Neu übersetzt und kommentiert
Langue
Allemand
Éditeur
Wagenbach
Publié
2015
Format
souple
Pages
354
ISBN10
3803150639
ISBN13
9783803150639
Séries
Description
Der Florentiner Maler Taddeo Gaddi wird von Vasari so sehr gerühmt, dass er beinahe den Glanz des großen Meisters Giotto überstrahlt. Über Agnolo Gaddi weiß Vasari viel weniger, doch schreibt er die Geschichte der Gaddi als eine Art fortgesetzten Familienroman. Der Maler Buffalmacco war durch Boccaccios Dekameron bereits zu einer literarischen Figur geworden – in Anlehnung an den großen Novellisten stellt Vasari den Künstler als Spaßvogel und unsteten Gesellen vor. Orcagna bedeutet »Erzengel«. Im Urteil Vasaris verbirgt sich hinter dem Künstlernamen ein überaus ehrenwerter Meister, dem er die berühmten Fresken des Camposanto in Pisa zuschreibt. Spinello Aretino stammt aus Arezzo – wie Vasari, der ihn mit Freuden in die Lokaltradition seiner Stadt aufnimmt. Über Lorenzo Monaco berichtet Vasari hingegen, man habe den Maler-Mönch in einer Art frühem Künstlerkult so stark verehrt, dass man seine Hände nach dem Tod in einem Reliquiar aufbewahrte. Dabei seien es doch vor allem die künstlerischen Werke all dieser Maler, die von den nachfolgenden Generationen »wie Reliquien« bewahrt werden sollten.