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Widerstand lohnt sich!

Die Geschichte der Bremer Hütte – oder: Wieso wird heute noch Stahl in Bremen produziert?

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Das Bremer Hüttenwerk der Klöckner Werke AG ist ein bemerkenswerter Großbetrieb, in dem ein linker Betriebsrat über Jahrzehnte die Interessen der Beschäftigten entschlossen vertrat und Konflikte mit der Werksleitung nicht scheute. Er knüpfte an eine Tradition kommunistischer Belegschaftsvertreter nach 1945 an und wurde von einem Bündnis aus verschiedenen linken Gruppen, Sozialdemokraten und türkischen Arbeitersprechern unterstützt. Gemeinsam mit gewerkschaftlichen Vertrauensleuten begegnete dieser Betriebsrat den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der 1970er und 1980er Jahre und entwickelte eine schlagkräftige, selbstkritische und einfallsreiche Belegschaftsvertretung, die trotz Anfeindungen der Geschäftsführung und der offiziellen SPD-Betriebsgruppe bestehen konnte. Bei den Wahlen wurde der Betriebsrat nicht nur wiedergewählt, sondern konnte seine Position sogar ausbauen. Als die Klöckner Werke AG Ende 1992 Insolvenz anmeldete, war er Teil einer breiten Bewegung zur Sicherung des Werkes. Mit Unterstützung der IG Metall, des Bremer Unternehmensvorstands und des SPD-geführten Senats gelang es, Standort und Arbeitsplätze zu sichern. Das Werk existiert heute unter dem Dach des ArcelorMittal Konzerns. Die außergewöhnliche Geschichte des Hüttenwerks wird anhand umfangreicher Archivbestände und zahlreicher Interviews detailliert und anschaulich nachgezeichnet.

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Widerstand lohnt sich!, Karl Lauschke, Peter Sörgel, Eike Hemmer

Langue
Année de publication
2017
Reliure
(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
18,39 €

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Titre
Widerstand lohnt sich!
Sous-titre
Die Geschichte der Bremer Hütte – oder: Wieso wird heute noch Stahl in Bremen produziert?
Langue
Allemand
Éditeur
VSA Verlag
Publié
2017
Format
rigide
Pages
573
ISBN10
3899657802
ISBN13
9783899657807
Séries
Catégories
Mots clés
Syndicats
Description
Das Bremer Hüttenwerk der Klöckner Werke AG ist ein bemerkenswerter Großbetrieb, in dem ein linker Betriebsrat über Jahrzehnte die Interessen der Beschäftigten entschlossen vertrat und Konflikte mit der Werksleitung nicht scheute. Er knüpfte an eine Tradition kommunistischer Belegschaftsvertreter nach 1945 an und wurde von einem Bündnis aus verschiedenen linken Gruppen, Sozialdemokraten und türkischen Arbeitersprechern unterstützt. Gemeinsam mit gewerkschaftlichen Vertrauensleuten begegnete dieser Betriebsrat den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der 1970er und 1980er Jahre und entwickelte eine schlagkräftige, selbstkritische und einfallsreiche Belegschaftsvertretung, die trotz Anfeindungen der Geschäftsführung und der offiziellen SPD-Betriebsgruppe bestehen konnte. Bei den Wahlen wurde der Betriebsrat nicht nur wiedergewählt, sondern konnte seine Position sogar ausbauen. Als die Klöckner Werke AG Ende 1992 Insolvenz anmeldete, war er Teil einer breiten Bewegung zur Sicherung des Werkes. Mit Unterstützung der IG Metall, des Bremer Unternehmensvorstands und des SPD-geführten Senats gelang es, Standort und Arbeitsplätze zu sichern. Das Werk existiert heute unter dem Dach des ArcelorMittal Konzerns. Die außergewöhnliche Geschichte des Hüttenwerks wird anhand umfangreicher Archivbestände und zahlreicher Interviews detailliert und anschaulich nachgezeichnet.