Bookbot

Autorenmorgen - 11: Mythenmacher

Paramètres

  • 188pages
  • 7 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Hier der Erzähler, der an den Schwierigkeiten, die er mit seiner eigenen Persönlichkeit, dem Bild, das die Gesellschaft - seiner Meinung nach - sich von dieser machen müsse, zu zerbrechen droht. Ihm gegenüber Allmeyer, sein Kontrahent, „dieser Mordskerl, diese Figur voller Charisma, schier unbesiegbar (…)“. Den Befindlichkeiten zweier Historiker, ihrem Umgang mit dem unmittelbaren sozialen Umfeld und vor allem dem persönlichen Abschneiden darin, wird die Aufarbeitung einer als „heikel“ angesehenen Ära ihres Herkunftslandes gegenübergestellt. Hanno Millesi fesselt mit einem ironischen Blick auf die Abgründe und Holzwege eines hochintellektualisierten Menschen, gezwängt in die Vorbereitung einer kriminellen Tat, einer kaltblütigen Exekution, die als befreiender Akt der Selbstverteidigung gelesen werden kann. Begreift man die Protagonisten des Romans dabei als Extreme eines kollektiven Typenspektrums, tauchen zwischen ihnen Strategien und Symptome als Facetten der thematisierten Epoche auf; einer Epoche, die im Schatten der 'globalen Katastrophe' lange Zeit vorsichtshalber übergangen wurde.

Achat du livre

Autorenmorgen - 11: Mythenmacher, Hanno Millesi

Langue
Année de publication
2005
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
8,09 €

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Autorenmorgen - 11: Mythenmacher
Langue
Allemand
Éditeur
Luftschacht
Publié
2005
Format
rigide
Pages
188
ISBN10
390237313X
ISBN13
9783902373137
Séries
Catégories
Description
Hier der Erzähler, der an den Schwierigkeiten, die er mit seiner eigenen Persönlichkeit, dem Bild, das die Gesellschaft - seiner Meinung nach - sich von dieser machen müsse, zu zerbrechen droht. Ihm gegenüber Allmeyer, sein Kontrahent, „dieser Mordskerl, diese Figur voller Charisma, schier unbesiegbar (…)“. Den Befindlichkeiten zweier Historiker, ihrem Umgang mit dem unmittelbaren sozialen Umfeld und vor allem dem persönlichen Abschneiden darin, wird die Aufarbeitung einer als „heikel“ angesehenen Ära ihres Herkunftslandes gegenübergestellt. Hanno Millesi fesselt mit einem ironischen Blick auf die Abgründe und Holzwege eines hochintellektualisierten Menschen, gezwängt in die Vorbereitung einer kriminellen Tat, einer kaltblütigen Exekution, die als befreiender Akt der Selbstverteidigung gelesen werden kann. Begreift man die Protagonisten des Romans dabei als Extreme eines kollektiven Typenspektrums, tauchen zwischen ihnen Strategien und Symptome als Facetten der thematisierten Epoche auf; einer Epoche, die im Schatten der 'globalen Katastrophe' lange Zeit vorsichtshalber übergangen wurde.