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Das angezeigte Buch füllt ein bestehendes Forschungsdesiderat zur Geschichte der Wissenschaften im 18. Jahrhundert, die bislang nur ansatzweise aufgearbeitet wurde. Während die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem im Kontext des aufkommenden Historismus betrachtet wurde, erfordert eine tiefere Wissenschaftsgeschichte sowohl biographische Daten als auch die Einordnung der Autoren in das universitätspolitische Beziehungsgeflecht. Die hier präsentierte "Bio-Bibliographie" schafft eine wesentliche Grundlage dafür. Durch eine spezielle Kategorisierung biographischer und bibliographischer Daten werden zwei zentrale Aspekte der Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft am Beispiel der griechischen Geschichte beleuchtet. Erstens wird durch die chronologische Anordnung der Biographien der deutschen Althistoriker das Schüler-Lehrer-Verhältnis sowie wissenschaftliche Schulbildungen und universitätspolitische Einflüsse nachvollziehbar. Zweitens werden die seit dem 18. Jahrhundert veröffentlichten selbständigen Publikationen zur griechischen Geschichte thematisch und chronologisch gegliedert. Dies ermöglicht den Zugriff auf spezifische Abschnitte der griechischen Geschichte und zeigt auf, welche Themen bevorzugt behandelt wurden und in welchen Zeiträumen das Interesse stärker der römischen Geschichte galt. Der politische Aspekt der Geschichtsschreibung wird in diesem Werk deutlich.
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Griechische Antike und deutsche Geschichtswissenschaft in biographischen und bibliographischen Daten, Christoph Ulf
- Langue
- Année de publication
- 1995
- Reliure
- (rigide)
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- Titre
- Griechische Antike und deutsche Geschichtswissenschaft in biographischen und bibliographischen Daten
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Christoph Ulf
- Éditeur
- Akad.-Verl.
- Publié
- 1995
- Format
- rigide
- Pages
- 226
- ISBN10
- 3050025409
- ISBN13
- 9783050025407
- Séries
- Mots clés
- Thème historique, Science, Époque antique, Historiens
- Description
- Das angezeigte Buch füllt ein bestehendes Forschungsdesiderat zur Geschichte der Wissenschaften im 18. Jahrhundert, die bislang nur ansatzweise aufgearbeitet wurde. Während die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem im Kontext des aufkommenden Historismus betrachtet wurde, erfordert eine tiefere Wissenschaftsgeschichte sowohl biographische Daten als auch die Einordnung der Autoren in das universitätspolitische Beziehungsgeflecht. Die hier präsentierte "Bio-Bibliographie" schafft eine wesentliche Grundlage dafür. Durch eine spezielle Kategorisierung biographischer und bibliographischer Daten werden zwei zentrale Aspekte der Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft am Beispiel der griechischen Geschichte beleuchtet. Erstens wird durch die chronologische Anordnung der Biographien der deutschen Althistoriker das Schüler-Lehrer-Verhältnis sowie wissenschaftliche Schulbildungen und universitätspolitische Einflüsse nachvollziehbar. Zweitens werden die seit dem 18. Jahrhundert veröffentlichten selbständigen Publikationen zur griechischen Geschichte thematisch und chronologisch gegliedert. Dies ermöglicht den Zugriff auf spezifische Abschnitte der griechischen Geschichte und zeigt auf, welche Themen bevorzugt behandelt wurden und in welchen Zeiträumen das Interesse stärker der römischen Geschichte galt. Der politische Aspekt der Geschichtsschreibung wird in diesem Werk deutlich.


