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Rechtskultur - Streitkultur - Mediation

Die Reaktivierung von verlorener Selbstverantwortung und abgegebener Eigenkompetenz. Symposion der ... Joanneum Research vom 14. bis 16. Mai 2003

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Rechtskultur gehört zur Identität eines jeden Gemeinwesens und wird, gerade weil sie so selbstverständlich scheint, wenig diskutiert. Sie ist es aber, die den konkreten Umgang mit Werten und Bedürfnissen einer Gesellschaft, eingefangen in normativen Regelungswerken, widerspiegelt. Damit eng verwoben erscheint auch die Frage der rechtsförmlichen Konfliktbewältigung. Staatlich organisierte Streitverfahren mit ihren hochdifferenzierten Verfahrens- und Rechtsschutzgarantien waren und sind essentielle Elemente für Bestand, Qualität und Rechtskultur eines Staates. Daneben aber greifen andere, alternative Instrumente zur Streitbewältigung Platz. Sie sind Ausdruck eines Wandels der gesellschaftlichen Rechtskultur, der sich letztlich in der Betonung von Selbständigkeit und Eigeninitiative, in der Reaktivierung verlorener oder abgegebener Eigenkompetenz ausmachen lässt. Den Fragen sich verändernder Mechanismen zur Konfliktbewältigung wird in diesem Tagungsband nachgegangen. Die Beiträge internationaler Autorinnen und Autoren handeln von Ansätzen und Einsätzen alternativer Streitbeilegungsverfahren als Form der Rechtskultur, von deren Chancen und Grenzen sowie deren Einordnung in vorgegebene Rechtsstrukturen. Das Verfahren der Mediation und ihre verschiedenen Anwendungsgebiete nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein.

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Rechtskultur - Streitkultur - Mediation, Sascha Ferz

Langue
Année de publication
2003
Reliure
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
58,99 €

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Titre
Rechtskultur - Streitkultur - Mediation
Sous-titre
Die Reaktivierung von verlorener Selbstverantwortung und abgegebener Eigenkompetenz. Symposion der ... Joanneum Research vom 14. bis 16. Mai 2003
Langue
Allemand
Publié
2003
Format
souple
Pages
130
ISBN10
3830009070
ISBN13
9783830009078
Séries
Description
Rechtskultur gehört zur Identität eines jeden Gemeinwesens und wird, gerade weil sie so selbstverständlich scheint, wenig diskutiert. Sie ist es aber, die den konkreten Umgang mit Werten und Bedürfnissen einer Gesellschaft, eingefangen in normativen Regelungswerken, widerspiegelt. Damit eng verwoben erscheint auch die Frage der rechtsförmlichen Konfliktbewältigung. Staatlich organisierte Streitverfahren mit ihren hochdifferenzierten Verfahrens- und Rechtsschutzgarantien waren und sind essentielle Elemente für Bestand, Qualität und Rechtskultur eines Staates. Daneben aber greifen andere, alternative Instrumente zur Streitbewältigung Platz. Sie sind Ausdruck eines Wandels der gesellschaftlichen Rechtskultur, der sich letztlich in der Betonung von Selbständigkeit und Eigeninitiative, in der Reaktivierung verlorener oder abgegebener Eigenkompetenz ausmachen lässt. Den Fragen sich verändernder Mechanismen zur Konfliktbewältigung wird in diesem Tagungsband nachgegangen. Die Beiträge internationaler Autorinnen und Autoren handeln von Ansätzen und Einsätzen alternativer Streitbeilegungsverfahren als Form der Rechtskultur, von deren Chancen und Grenzen sowie deren Einordnung in vorgegebene Rechtsstrukturen. Das Verfahren der Mediation und ihre verschiedenen Anwendungsgebiete nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein.