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Die Wortstellung im Schriftdeutschen gilt heutzutage als vergleichsweise strikt geregelt und variationsarm. Aber über wie viel Variation hat sie einst verfügt und verfügt sie noch? Welche konkreten Varianten waren und sind dabei in Gebrauch und was macht diese ‚typisch‘ schriftdeutsch? Und inwieweit lässt sich dabei ein Variantenabbau nachverfolgen gegenüber einer stabilen (Nicht-)Variation? Diese Arbeit behandelt genau solche Fragen. Erstmals bilden Zeitungstexte die Quellenbasis, und wo immer möglich bietet die Analyse einen Vergleich mit weiteren Varietäten. So wird die historische Variationsbreite dreier syntaktischer Phänomene bis in die Gegenwart sichtbar: Serialisierung in Verbalkomplexen, Ausklammerung und Genitivattribut werden untersucht. Dabei offenbart sich ein ungeahntes Potenzial von Kontinuitätsdeutungen ebenso wie das Problem, mit gängigen Grammatikmodellen die Variation des tatsächlichen Sprachgebrauchs nicht immer adäquat zu erfassen.
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Germanistische Bibliothek - 58: Wortstellungsvarianten im Schriftdeutschen, Dr. Konstantin Niehaus
- Langue
- Année de publication
- 2016
- Reliure
- (rigide),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 23,49 €
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- Titre
- Germanistische Bibliothek - 58: Wortstellungsvarianten im Schriftdeutschen
- Sous-titre
- Über Kontinuitäten und Diskontinuitäten in neuhochdeutscher Syntax
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Dr. Konstantin Niehaus
- Éditeur
- Universitätsverlag Winter
- Publié
- 2016
- Format
- rigide
- Pages
- 267
- ISBN10
- 3825365727
- ISBN13
- 9783825365721
- Séries
- Mots clés
- Manuels universitaires, Manuels de langue, Germanistique, Histoire de la langue, Sociolinguistique, Syntaxe, composition, ordre des mots
- Description
- Die Wortstellung im Schriftdeutschen gilt heutzutage als vergleichsweise strikt geregelt und variationsarm. Aber über wie viel Variation hat sie einst verfügt und verfügt sie noch? Welche konkreten Varianten waren und sind dabei in Gebrauch und was macht diese ‚typisch‘ schriftdeutsch? Und inwieweit lässt sich dabei ein Variantenabbau nachverfolgen gegenüber einer stabilen (Nicht-)Variation? Diese Arbeit behandelt genau solche Fragen. Erstmals bilden Zeitungstexte die Quellenbasis, und wo immer möglich bietet die Analyse einen Vergleich mit weiteren Varietäten. So wird die historische Variationsbreite dreier syntaktischer Phänomene bis in die Gegenwart sichtbar: Serialisierung in Verbalkomplexen, Ausklammerung und Genitivattribut werden untersucht. Dabei offenbart sich ein ungeahntes Potenzial von Kontinuitätsdeutungen ebenso wie das Problem, mit gängigen Grammatikmodellen die Variation des tatsächlichen Sprachgebrauchs nicht immer adäquat zu erfassen.


