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Der Todeszelle entronnen

Aufzeichnungen aus dem II. Weltkrieg

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Von 1938 bis zum Zusammenbruch des „Tausendjährigen Reiches“ im April 1945 wurden in Österreich 1320 Todesurteile von verschiedenen Gerichten ausgesprochen, von denen 1194 durch das Fallbeil vollstreckt wurden. Einige wenige erhielten durch eine Begnadigung von Adolf Hitler die Möglichkeit, ihre Todesstrafe gegen eine Haftstrafe oder Zwangsarbeit einzutauschen. Diese Überlebenden fragten sich oft, ob es nicht besser gewesen wäre, zu sterben, als jahrelang unter Hunger und Angst zu leiden. Die „Verbrechen“, die zu diesen Urteilen führten, waren vielfältig und aus heutiger Sicht oft trivial: Schwarzschlachtung, Schleichhandel, Abhören ausländischer Sender, Verbreitung von Flugblättern, Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei, Homosexualität und mehr. Der Autor, selbst einer der Begnadigten, verbrachte 78 Tage in der Todeszelle E-28 des Landesgerichts Wien. Im strengen Winter 1942 begann für ihn ein steiniger Weg als Verfolgter, ständig auf der Flucht vor Behörden und Denunzianten. Zwangsrekrutierung, Desertion, Verhaftung und schließlich die Verurteilung zum Tode durch das Sondergericht Graz folgten.

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Der Todeszelle entronnen, Johann Lehner

Langue
Année de publication
2008
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
6,09 €

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Titre
Der Todeszelle entronnen
Sous-titre
Aufzeichnungen aus dem II. Weltkrieg
Langue
Allemand
Éditeur
Ennsthaler
Publié
2008
Format
souple
Pages
162
ISBN10
3850688151
ISBN13
9783850688154
Séries
Description
Von 1938 bis zum Zusammenbruch des „Tausendjährigen Reiches“ im April 1945 wurden in Österreich 1320 Todesurteile von verschiedenen Gerichten ausgesprochen, von denen 1194 durch das Fallbeil vollstreckt wurden. Einige wenige erhielten durch eine Begnadigung von Adolf Hitler die Möglichkeit, ihre Todesstrafe gegen eine Haftstrafe oder Zwangsarbeit einzutauschen. Diese Überlebenden fragten sich oft, ob es nicht besser gewesen wäre, zu sterben, als jahrelang unter Hunger und Angst zu leiden. Die „Verbrechen“, die zu diesen Urteilen führten, waren vielfältig und aus heutiger Sicht oft trivial: Schwarzschlachtung, Schleichhandel, Abhören ausländischer Sender, Verbreitung von Flugblättern, Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei, Homosexualität und mehr. Der Autor, selbst einer der Begnadigten, verbrachte 78 Tage in der Todeszelle E-28 des Landesgerichts Wien. Im strengen Winter 1942 begann für ihn ein steiniger Weg als Verfolgter, ständig auf der Flucht vor Behörden und Denunzianten. Zwangsrekrutierung, Desertion, Verhaftung und schließlich die Verurteilung zum Tode durch das Sondergericht Graz folgten.