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Regie im Theater: George Tabori

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Selbstbeherrschung und Friedfertigkeit sind in unserer konfliktscheuen Gesellschaft geschätzte Tugenden. Aber es sind Tugenden, die oft krank machen, und zwar nicht nur den, der sie praktiziert, auch den, der mit diesem »netten« Menschen zusammenlebt. Ein gewisses Maß an Aggressivität ist sehr viel gesünder. Wie so berechtigte Gefühle wie Ärger, Feindseligkeit, Widerwille oder Bosheit umgesetzt werden können in kreative Aggression, dazu bieten die Verfasser aufgrund jahrelanger Erfahrungen in Familientherapie eine praktische Methode. Das gut und verständlich geschriebene Buch beleuchtet die verschiedensten Lebensbereiche, ob es sich um die Selbstbehauptung des aggressiven Kindes gegen starre Elternautorität oder die Spiele handelt, mit denen sich Erwachsene so oft voneinander abhängig machen. Eine wichtige Funktion erkennen die Autoren auch der Aggressivität in Eros und Sexualität zu. Die offene Äußerung elementarer Gefühle, die Bereitschaft, Unbequemes zu sagen und zu tun, und die Herausforderung zu klärendem Streit gewinnen mit diesem Buch an Bedeutung.

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Regie im Theater: George Tabori, Gundula Ohngemach, Claudia Balk

Langue
Année de publication
1989
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
6,09 €

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Titre
Regie im Theater: George Tabori
Langue
Allemand
Publié
1989
Format
souple
Pages
169
ISBN10
3596271282
ISBN13
9783596271283
Séries
Mots clés
Description
Selbstbeherrschung und Friedfertigkeit sind in unserer konfliktscheuen Gesellschaft geschätzte Tugenden. Aber es sind Tugenden, die oft krank machen, und zwar nicht nur den, der sie praktiziert, auch den, der mit diesem »netten« Menschen zusammenlebt. Ein gewisses Maß an Aggressivität ist sehr viel gesünder. Wie so berechtigte Gefühle wie Ärger, Feindseligkeit, Widerwille oder Bosheit umgesetzt werden können in kreative Aggression, dazu bieten die Verfasser aufgrund jahrelanger Erfahrungen in Familientherapie eine praktische Methode. Das gut und verständlich geschriebene Buch beleuchtet die verschiedensten Lebensbereiche, ob es sich um die Selbstbehauptung des aggressiven Kindes gegen starre Elternautorität oder die Spiele handelt, mit denen sich Erwachsene so oft voneinander abhängig machen. Eine wichtige Funktion erkennen die Autoren auch der Aggressivität in Eros und Sexualität zu. Die offene Äußerung elementarer Gefühle, die Bereitschaft, Unbequemes zu sagen und zu tun, und die Herausforderung zu klärendem Streit gewinnen mit diesem Buch an Bedeutung.