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Osloer Beiträge zur Germanistik - 18: Untersuchungen zur älteren nordischen und germanischen Sprachgeschichte

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Im ersten Teil der Veröffentlichung wird nachgewiesen, daß die Sprachentwicklung im Norden in der sogenannten Übergangszeit von ca. 500 bis zur Wikingerzeit (ca. 800) mehrere aufeinanderfolgende Perioden umfaßte, die sich anhand phonologischer und morphologischer Kriterien bestimmen lassen. Im zweiten Teil wird eine neue Auffassung des i -Umlauts vorgelegt, derzufolge die i -Umlaut-Periode sich auf die Zeit von ca. 450-600 festlegen läßt. Im dritten Teil werden neuere Theorien zum sog. Nordwestgermanischen (NWG) einer kritischen Diskussion unterzogen. Es wird zum einen gezeigt, daß schon das frühe Urnordische (ca. 200-500) durch eine Reihe besonderer Züge gekennzeichnet ist und deswegen jünger als das mutmaßliche NWG sein muß. Zum anderen sind auch für das Westgermanische der Zeitspanne von ca. 200 v. Chr. bis 200 n. Chr. sowohl phonologische als auch morphologische Sonderzüge feststellbar, die das Westgermanische als jüngeres Sprachsystem vom NWG abheben. Daraus folgt, daß eine etwaige gemeinsame nordwestgermanische Sprachstufe noch älter sein wird. Dadurch, daß die Anfänge des NWG auf die ausgehende Bronzezeit (ca. 500 v. Chr.) datiert werden können, läßt sich die germanische Dialektgliederung insgesamt weiter zurückverfolgen als bisher angenommen wurde. Ein Anhang mit einer neuen Interpretation des Helmes B von Negau beschließt das Buch.

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Osloer Beiträge zur Germanistik - 18: Untersuchungen zur älteren nordischen und germanischen Sprachgeschichte, Ottar Grønvik

Langue
Année de publication
1998
Reliure
(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
112,99 €

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Titre
Osloer Beiträge zur Germanistik - 18: Untersuchungen zur älteren nordischen und germanischen Sprachgeschichte
Langue
Allemand
Éditeur
Peter Lang
Publié
1998
Format
souple
Pages
178
ISBN10
3631334796
ISBN13
9783631334799
Séries
Description
Im ersten Teil der Veröffentlichung wird nachgewiesen, daß die Sprachentwicklung im Norden in der sogenannten Übergangszeit von ca. 500 bis zur Wikingerzeit (ca. 800) mehrere aufeinanderfolgende Perioden umfaßte, die sich anhand phonologischer und morphologischer Kriterien bestimmen lassen. Im zweiten Teil wird eine neue Auffassung des i -Umlauts vorgelegt, derzufolge die i -Umlaut-Periode sich auf die Zeit von ca. 450-600 festlegen läßt. Im dritten Teil werden neuere Theorien zum sog. Nordwestgermanischen (NWG) einer kritischen Diskussion unterzogen. Es wird zum einen gezeigt, daß schon das frühe Urnordische (ca. 200-500) durch eine Reihe besonderer Züge gekennzeichnet ist und deswegen jünger als das mutmaßliche NWG sein muß. Zum anderen sind auch für das Westgermanische der Zeitspanne von ca. 200 v. Chr. bis 200 n. Chr. sowohl phonologische als auch morphologische Sonderzüge feststellbar, die das Westgermanische als jüngeres Sprachsystem vom NWG abheben. Daraus folgt, daß eine etwaige gemeinsame nordwestgermanische Sprachstufe noch älter sein wird. Dadurch, daß die Anfänge des NWG auf die ausgehende Bronzezeit (ca. 500 v. Chr.) datiert werden können, läßt sich die germanische Dialektgliederung insgesamt weiter zurückverfolgen als bisher angenommen wurde. Ein Anhang mit einer neuen Interpretation des Helmes B von Negau beschließt das Buch.