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Viele innerstaatliche und transnationale Kriege der letzten Jahrzente unterliegen weder politischen, völkerrechtlichen noch traditionalen Normen der Konfliktaustragung. Stattdessen eskalieren und verstetigen sich in ihnen Gewaltprozesse, schaffen nationalistische und fundamentalistische Ideologien neue Gruppenidentitäten und entwickeln sich auf Dauer angelegte Kriegsökonomien. Wie kann eine derartige, durch jahrzentelangen Krieg zerrüttete Gesellschaft soziologisch erfasst werden? Die vorliegende Arbeit schlägt vor, hierfür das Erklärungsmodell der Systemtheorie Niklas Luhmanns zu verwenden. Die Arbeit ist somit ein Beitrag zu einem besseren Verständnis des aktuellen Kriegsgeschehens ebenso wie zur kritischen Fortentwicklung der Systemtheorie in einem Gegenstandsbereich, den diese bislang weitgehend vernachlässigt.
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Der Krieg als autopoietisches System, Krzysztof C. Matuszek
- Langue
- Année de publication
- 2007
- Reliure
- (souple)
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- Titre
- Der Krieg als autopoietisches System
- Sous-titre
- Die Kriege der Gegenwart und Niklas Luhmanns Systemtheorie
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Krzysztof C. Matuszek
- Éditeur
- VS, Verl. für Sozialwiss.
- Publié
- 2007
- Format
- souple
- Pages
- 150
- ISBN10
- 3835070037
- ISBN13
- 9783835070035
- Séries
- Catégories
- Mots clés
- Manuels universitaires, Allemagne, Guerres, Théories politiques, Scientifiques, Évolution Sociale
- Description
- Viele innerstaatliche und transnationale Kriege der letzten Jahrzente unterliegen weder politischen, völkerrechtlichen noch traditionalen Normen der Konfliktaustragung. Stattdessen eskalieren und verstetigen sich in ihnen Gewaltprozesse, schaffen nationalistische und fundamentalistische Ideologien neue Gruppenidentitäten und entwickeln sich auf Dauer angelegte Kriegsökonomien. Wie kann eine derartige, durch jahrzentelangen Krieg zerrüttete Gesellschaft soziologisch erfasst werden? Die vorliegende Arbeit schlägt vor, hierfür das Erklärungsmodell der Systemtheorie Niklas Luhmanns zu verwenden. Die Arbeit ist somit ein Beitrag zu einem besseren Verständnis des aktuellen Kriegsgeschehens ebenso wie zur kritischen Fortentwicklung der Systemtheorie in einem Gegenstandsbereich, den diese bislang weitgehend vernachlässigt.