Tagebücher 2002 - 2012
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«Auf, auf … », ruft Fritz J. Raddatz sich 2008 in einem Münchner Hotel zur größten Party des Jahres zu, während er sich umzieht. Der Ton seiner schonungslosen Selbstbeobachtung, die auch andere beobachtet, setzt sich in diesem zweiten Band fort: klarer, schärfer, mit einem Einschlag ins Komische, Übertreibende und rigoros Selbstironische. Raddatz fügt Monologe, kurze Telefon-Dramen, Essays und Porträt-Miniaturen ein und bringt neue Namen ins Spiel: Joachim Fest, Katharina Thalbach und Klaus Mann unter anderen. Es bleibt die Frage nach dem Bild der guten Gesellschaft und wie die Deutschen leben, sowie die entstehende Einheit von Ost und West. Doch zunehmend wird auch die amerikanische Politik thematisiert: der Irakkrieg, die Lügen der Administration und Guantanamo, was für Raddatz eine schmerzliche Revision seiner Lebensüberzeugung vom zuvor geliebten Amerika bedeutet. Der erste Band dieser Tagebücher wurde als literarisches Ereignis gefeiert und als «der große Gesellschaftsroman der Bundesrepublik» bezeichnet. Band 2 erreicht dieselbe Höhe und Intensität mit dem gleichen Feuer.
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Tagebücher 2002 - 2012, Fritz J. Raddatz
- Langue
- Année de publication
- 2014
- Reliure
- (rigide),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 7,79 €
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- Titre
- Tagebücher 2002 - 2012
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Fritz J. Raddatz
- Publié
- 2014
- Format
- rigide
- Pages
- 718
- ISBN10
- 3498057979
- ISBN13
- 9783498057978
- Séries
- Mots clés
- Thème historique, Littérature allemande, Allemagne, LGBTQ+, Personnalités, Souvenirs, Histoires de vie, Berlin, Journalisme et Publication, Critique sociale, Culture, Hambourg, Histoires culturelles, Journaux, Lettres, Histoire du 20e siècle, Écrivains, Homosexualité, Écrivaines, Poètes et poétesses, Politique américaine, Développement culturel
- Description
- «Auf, auf … », ruft Fritz J. Raddatz sich 2008 in einem Münchner Hotel zur größten Party des Jahres zu, während er sich umzieht. Der Ton seiner schonungslosen Selbstbeobachtung, die auch andere beobachtet, setzt sich in diesem zweiten Band fort: klarer, schärfer, mit einem Einschlag ins Komische, Übertreibende und rigoros Selbstironische. Raddatz fügt Monologe, kurze Telefon-Dramen, Essays und Porträt-Miniaturen ein und bringt neue Namen ins Spiel: Joachim Fest, Katharina Thalbach und Klaus Mann unter anderen. Es bleibt die Frage nach dem Bild der guten Gesellschaft und wie die Deutschen leben, sowie die entstehende Einheit von Ost und West. Doch zunehmend wird auch die amerikanische Politik thematisiert: der Irakkrieg, die Lügen der Administration und Guantanamo, was für Raddatz eine schmerzliche Revision seiner Lebensüberzeugung vom zuvor geliebten Amerika bedeutet. Der erste Band dieser Tagebücher wurde als literarisches Ereignis gefeiert und als «der große Gesellschaftsroman der Bundesrepublik» bezeichnet. Band 2 erreicht dieselbe Höhe und Intensität mit dem gleichen Feuer.


