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Anatolij Ignat jevič Pristavkin

    17 octobre 1931 – 11 juillet 2008
    Městečko za pět prstů
    Generace
    Солдат и мальчик. Ванюнчик мой дальний
    Wir Kuckuckskinder
    Ich flehe um Hinrichtung
    Schlief ein goldnes Wölkchen
    • Schlief ein goldnes Wölkchen

      Roman

      • 384pages
      • 14 heures de lecture

      Im Sommer 1944 werden fünfhundert Kinder aus einem Moskauer Waisenhaus in den Kaukasus verschickt, darunter die elfjährigen Zwillinge Saschka und Kolka. Diese kleinen Gauner, geprägt von Krieg und Kinderheim, sehnen sich nach Zärtlichkeit und Liebe, vor allem aber nach Nahrung. Zunächst glauben sie den Versprechungen der Erwachsenen, dass die Reise sie in ein Paradies führen wird. Doch ihre Ankunft in der blühenden Landschaft wird von bedrohlichen Detonationen in den Bergen überschattet. Bewaffnete Tschetschenen wehren sich gegen die russischen „Kolonisatoren“, und ihre Rache trifft auch Unschuldige. Bei einem Überfall werden fast alle Kinder getötet, nur Kolka überlebt, gerettet von einem tschetschenischen Jungen. Der Roman, ursprünglich 1982 geschrieben, erschien 1987 in einer gekürzten Fassung und 1992 in vollständiger Form auf Deutsch. Er erzählt von den blutigen Ereignissen, die die beiden Waisenkinder im Kaukasus erleben, und beleuchtet die verheerenden Folgen der Stalinschen Nationalitätenpolitik. Mit diesem erschütternden Werk erlangte der Autor Weltruhm.

      Schlief ein goldnes Wölkchen
      4,7
    • Zehn Jahre lang war Anatoli Pristawkin Vorsitzender der Begnadigungskommission: Anhand zahlreicher, unsere Vorstellungskraft weit übersteigender Lebensläufe führt er in diesem Buch durch eine Hölle der Rechtlosigkeit.

      Ich flehe um Hinrichtung
      4,3
    • Die Kinder von Opfern der Stalinschen Verfolgungen werden unter fremdem Namen in einem speziellen Heim untergebracht. Als sie kurz vor Kriegsende von ihrer wahren Identität erfahren, begehren sie gegen den verordneten Terror auf. - Deutscher Jugendliteraturpreis 1991.

      Wir Kuckuckskinder
      4,0
    • Kukúčatá

      • 232pages
      • 9 heures de lecture

      Tiesnivá atmosféra špeciálneho detského domova, kde žijú deti “nepriateľov ľudu” - je svet Pristavkinovho románu Kukúčatá. V ich osudoch sa najmarkantnejšie prejavuje neľudskosť a praktiky systému, ktorý sa vyhlasoval za najhumánnejší. Deťom z takýchto ústavov vtĺkali do hlavy, že nikdy nemali rodičov, a preto museli vyrastať bez akejkoľvek lásky a starostlivosti. Ďalší osud týchto bezprízorných detí bol vopred určený. Jediným ochrancom a priateľom im bol “drahý súdruh Stalin”, ku ktorému sa utiekali, písali mu listy, zberali sa ho navštíviť. Príbeh malých Kukúčat vyrozprávaný jedným z nich nie je lacno dojímavý a sentimentálny. Napriek tragike vyskytujú sa v ňom aj komické scénky.

      Kukúčatá