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Natascha Sojc

    Geographica Historica - 42: Nachhaltigkeit in der Antike
    Trauer auf attischen Grabreliefs
    • Geographica Historica - 42: Nachhaltigkeit in der Antike

      Diskurse, Praktiken, Perspektiven

      • 265pages
      • 10 heures de lecture

      Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort, das in den letzten Jahren verstärkt in aller Munde ist. Aber kannten eigentlich antike Gesellschaften Formen von 'Nachhaltigkeit'? Wie gingen Griechen und Römer mit erschöpfbaren Ressourcen wie Wasser und Holz um? Wurde Abfall wiederverwendet, und gab es überhaupt ein Bewusstsein für menschengemachte Umweltzerstörung? Die Autorinnen und Autoren zeigen, dass die Diskussionen um 'Nachhaltigkeit' eine Ideengeschichte haben, die bis in die Vormoderne zurückreicht, und dass eine Anwendung moderner Begrifflichkeiten auf antike Gesellschaften Probleme, v.a. aber Perspektiven mit sich bringt, die dieser Band grundlegend aufarbeitet. Die antiken Gesellschaften mögen keinen Begriff für 'Nachhaltigkeit' gekannt haben - in den Praktiken ihres Umweltverhaltens bieten sie dennoch reichlich Anschauungsmaterial, das sowohl Parallelen, aber auch wichtige Unterschiede zur Gegenwart erkennen lässt. Und das unser Verständnis der antiken Umweltgeschichte auf eine neue Grundlage stellt.

      Geographica Historica - 42: Nachhaltigkeit in der Antike2020
    • Trauer auf attischen Grabreliefs

      Frauendarstellungen zwischen Ideal und Wirklichkeit

      • 188pages
      • 7 heures de lecture

      Weit sichtbar waren sie im klassischen Athen aufgestellt: lebensnahe Bilder von Frauen auf Grabreliefs, die uns noch heute auf ganz unmittelbare Weise ansprechen. Natascha Sojc stellt nun erstmals die ikonografische Untersuchung der Reliefs in einen kulturhistorischen Kontext. Die attischen Grabreliefs klassischer Zeit bilden mit ihren über tausend erhaltenen Exemplaren eine umfangreiche und homogene Gruppe von Zeugnissen zur antiken Lebenswelt. Ihre bisherige Interpretation geht von griechischen Jenseitsvorstellungen aus oder verweist auf den familiären Status der Hinterbliebenen. Dadurch können aber die auffälligen Brüche und Paradoxien in Ikonografie und Motivwahl der Grabreliefs nicht verständlich gemacht werden. In einer spannenden und aufschlussreichen Bildanalyse zeigt Natascha Sojc den Zusammenhang zwischen einzelnen Gesten und Handlungen der weiblichen Dargestellten auf und rekonstruiert die beim antiken Betrachter ausgelösten Erinnerungsvorgänge, gesellschaftlichen Wertungen und individuellen Emotionen. Ein vergleichender Blick auf die Handhabung von Idealen im Roman des 18. Jhs. und die in Bildern einer aktuellen Modezeitschrift vorgetragene Trauerarbeit versucht zu klären, weshalb auch uns heute noch die attischen Grabreliefs unmittelbar berühren.

      Trauer auf attischen Grabreliefs2005