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Michael Ramminger

    Auf den Spuren einer Kirche der Armen
    Tun wir nicht, als sei alles in Ordnung!
    • Auf den Spuren einer Kirche der Armen

      Zukunft und Orte befreienden Christentums

      • 256pages
      • 9 heures de lecture

      Seit mit der Jahrtausendwende der Begriff „Globalisierung“ seinen Siegeszug angetreten hat, wird immer deutlicher, dass die ihm zugeschriebenen Chancen nur wenigen gelten: Zunehmende Ungleichheit, Armut, Kriege und Umweltzerstörung prägen die Wirklichkeit. Doch Menschen rebellieren auch, stehen gegen Unterdrückung, Ungleichheit und Umweltzerstörung auf. Zugleich bekommt Religion und religiöse Identität eine völlig neue Rolle. Der Kapitalismus wird zur geheimen Religion, fundamentalistische, gewalttätige Interpretationen fassen in vielen Weltreligionen Fuß und die traditionellen christlichen Großkirchen verlieren an Bedeutung, sind mit Pentecostalismus und Neopentecostalismus konfrontiert. Der vorliegende Band sammelt Texte, die Perspektiven eröffnen, wie Befreiungstheologie heute sinnvoll fortgeschrieben werden kann, wo ihre Orte sind, welche Gegenwartsfragen und welchen Herausforderungen sie sich stellen kann und wo vielleicht ihre Zukunft liegen könnte. Die AutorInnen der Texte aus verschiedenen lateinamerikanischen und europäischen Ländern sind befreiungstheologisch geprägte und inspirierte WissenschaftlerInnen und zugleich AktivistInnen, die Teil von Befreiungsbewegungen, von engagierten Gruppen und Initiativen sind.

      Auf den Spuren einer Kirche der Armen2017
    • Tun wir nicht, als sei alles in Ordnung!

      Ein politisch-theologischer Kommentar zu Evangelii Gaudium

      • 170pages
      • 6 heures de lecture

      „Tun wir nicht, als sei alles in Ordnung!“ (EG 211). Dieser Satz bringt auf den Punkt, warum es dieses politisch-theologische Kommentarprojekt zum apostolischen Lehrschreiben Evangelii Gaudium (EG) von Papst Franziskus gibt. Es geht dabei nicht um noch eine weitere Veröffentlichung zu diesem Papst, der sich zweifelsohne in der Öffentlichkeit auf der Beliebtheitsskala nach wie vor auf den obersten Plätzen befindet; es geht nicht um ein unkritisches Einstimmen in den Lobgesang auf einen Papst, der statt roter nun schlichte schwarze Schuhe trägt; es geht nicht um eine euphorische Lobhudelei eines freundlicheren Gesichtes des so mächtigen Papstamtes in der römisch-katho­lischen Kirche. In diesem Kommentar steht vielmehr eine kritische, politisch-theologische Auseinandersetzung mit dem Denken dieses Papstes im Vordergrund – ein Denken, das anstiften will zur Umkehr. Zur Umkehr in wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht, vor allem aber im Sinne einer erneuerten, anderen Kirche. mit Beiträgen von Norbert Arntz, Kuno Füssel, Michael Ramminger, Katja Strobel, Willi Knecht, Pilar Puertas, Sandra Lassak, Julia Lis, Benedikt Kern, Peter Fendel, Philipp Geitzhaus, Norbert Mette.

      Tun wir nicht, als sei alles in Ordnung!2014