Ute Daniel untersucht den Widerspruch zwischen Anspruch und Realität der parlamentarischen Demokratie und fragt, wie diese reformiert werden kann. Sie hinterfragt die heroische Erzählung über den Ursprung der Demokratie und zeigt, dass der Einfluss früherer Protestbewegungen auf die Politik des 19. Jahrhunderts marginal war.
Ute Daniel Ordre des livres (chronologique)



Während die Grenzen einzelner Wissenschaften immer undeutlicher werden, gewinnt eine noch junge »Disziplin« gerade dadurch zunehmend an Kontur: die von den anglo-amerikanischen cultural studies beeinflußte Kulturwissenschaft, die sich nun auch mehr und mehr an deutschen Universitäten etabliert. Das Kompendium Kulturgeschichte trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem es das die aktuellen Debatten der Geschichtswissenschaft prägende Themenfeld der Kulturgeschichte im interdisziplinären Kontext von Literaturwissenschaft, Ethnologie, Soziologie und Philosophie einführend darstellt. Das Buch gibt einen überblick über die maßgeblichen Theorien, illustriert diese mit Fallbeispielen und erläutert die wesentlichen Schlüsselworte.
This important translation looks at World War I from the perspective of German working-class women. The author demonstrates the intimate connection between 'general' social history and women's history while analyzing the dynamics between these different levels of interpretation. She asks: - How did women view the war and whom did they hold responsible for it? - How did military leaders and politicians perceive women at work, in the home, and on the streets? This book explores the ways in which the people themselves interpreted their world and their lives -- a perspective often neglected by historians but one becoming increasingly relevant in Germany today. Essential reading for all those interested in War Studies, German Studies, History and Women's Studies and an excellent text for course use.