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Albert Vigoleis Thelen

    28 septembre 1903 – 9 avril 1989

    Albert Vigoleis Thelen est un auteur et traducteur allemand dont l'œuvre principale, L'île de la seconde vue, est saluée comme une réussite monumentale de la littérature allemande du XXe siècle. Son écriture explore des thèmes profonds, louée pour son style distinctif et sa qualité introspective. Thelen capture magistralement les complexités de l'expérience humaine, offrant aux lecteurs un voyage littéraire unique.

    Sie tanzte nackt auf dem Söller. Das Leben des Albert Vigoleis Thelen
    Der schwarze Herr Bahßetup. Roman
    Der magische Rand
    Die Insel des zweiten Gesichts I
    Der schwarze Herr Bahssetup
    La isla del segundo rostro
    • La isla del segundo rostro

      • 1008pages
      • 36 heures de lecture

      Unavailable to English readers for over 50 years, this novel is a masterpiece of world literature set in the years leading up to World War II. It offers a fictionalized account of the author's time in Mallorca with his wife, where they encounter unpredictable and surreal adventures while being pursued by Nazis and Francoists. Just as their chaotic circumstances seem manageable, the Spanish Civil War erupts, adding to the turmoil. Drawing comparisons to Don Quixote and The Man Without Qualities, this work showcases an astonishing richness of language and purpose. It is both ironic and humanistic, hilarious yet profoundly serious, philosophical and grotesque—a true literary tour de force. Praise for the novel includes descriptions as a "masterpiece" and "genuine work of art," with comparisons to Mann's Magic Mountain and other significant German masterpieces. Critics highlight the author’s ability to convey humor, challenging the misconception that Germans lack a sense of humor. Through this work, the author, via his translator, introduces the English-speaking world to his unique perspective and wit.

      La isla del segundo rostro
      4,3
    • Der magische Rand

      • 203pages
      • 8 heures de lecture

      Worum geht es? Um Erinnerungen – Erlebtes und Angewandtes –, um die Elektrifizierung von Thelen und seinem Oberschelm Vigoleis, der zu seiner ersten elektrischen Schreibmaschine kommt. Es geht um die Tücken des Objekts, einer Schreibmaschine als Inkarnation der Technik, und um kopflos gewordene Vertreter. Der Bruder Jupp aus Süchteln, der plötzlich »angersch Kallt« ist, und ein heiliger Herr, dem Vigoleis die Vorzüge einer Weltuhr anpreist, werden erwähnt, ebenso wie eine groß- und starkbusige Leserin und die »Casa Rocca Vispa«, bekannt aus Thelens Parabel »Glis-Glis« (1967). Ist das schon alles? Ja und nein. Wer so fragt, kennt Thelen (noch) nicht, einen Schriftsteller, der sich zum eigenen Leidwesen, seinen Lesern jedoch zum Vergnügen, oft selbst »ins Wort« fällt. Als Ästhetiker definiert er den Witz, entdeckt entfernte Ähnlichkeiten und prangert menschliche (insbesondere religiöse) Torheiten an. Vigoleis ist Humorist mit einer skeptischen, ja pessimistischen Weltanschauung, misstrauisch gegenüber dem großen Ganzen und dem Menschlich-Allzumenschlichen, hinter dessen Fassade der Wahnsinn grimassiert. Seine Stilmittel – Witz, Satire und Ironie – sowie barocke Sprachgesten und Wortwildwuchs inszenieren sein episches Welttheater.

      Der magische Rand
    • Glis-Glis

      Siebenschläfer, Bilch, Buchmaus. Eine zoo-gnostische Parabel. Entstanden als Fingerübung eines Seh-Gestörten. Mit einem Vorwort von W. Georg Olms. Illustrationen von Prof. Paul König. Beigebunden sind faksimilierte Briefe des Autors an W. Georg Olms.

      • 100pages
      • 4 heures de lecture

      "Die 'Sehstörung' zeigt in vielfacher Spiegelung und in grotesker Manier die Parabelgeschichte einer vom ideologischen Menschen nicht anerkannten Gegenwelt, in der am Ende der alles zerstörende Totenwurm beschworen wird." Rheinische Post Thelen, bekannter Autor des für literarische Feinschmecker so köstlichen Buches "Die Insel des zweiten Gesichts", veröffentlicht hier eine "Fingerübung" zu einem phantastischen, oder vielleicht doch untergründig sehr wirklichen Thema. Während der Mensch heutiger Welterkenntnis sich immer mehr in unsichtbare Atome und Mikrostrukturen verliert, geraten die sichtbaren Geheimnisse der Natur in Vergessen. So wie rätselhafterweise die Lemminge ihrem Todeszug ins Meer folgen, sind auch unbekannte Kräfte am Werk, mit denen die Glis-Glis oder Siebenschläfer zu einem Feldzug antreten, um sich an dem mangelhaften Buch der Bücher und am einseitigen Menschen zu rächen.

      Glis-Glis
    • Die Literatur in der Fremde

      • 247pages
      • 9 heures de lecture

      Während Albert Vigoleis Thelen auf Mallorca lebte, erlebte er Ereignisse, die später in seiner literarischen Arbeit Gestalt annahmen. Nebenbei verfasste er Literaturkritiken unter dem Pseudonym Leopold Fabrizius für die niederländische Zeitung »Het Vaderland«, übersetzt von Menno ter Braak, einem bedeutenden Literaten, der 1940 Selbstmord beging. Thelen rezensierte ausschließlich deutschsprachige Bücher, die außerhalb Deutschlands veröffentlicht wurden, und war somit für das verantwortlich, was man heute Exilliteratur nennt. Seine Liste umfasst 143 Titel, von Schalom Asch bis Stefan Zweig, und die vierzig Artikel wurden zwischen 1934 und 1940 veröffentlicht, während Thelen in Portugal lebte. Geboren am 28. September 1903 in Süchteln am Niederrhein, zog er 1931 mit seiner späteren Frau Beatrice nach Mallorca, wo er den Vigoleis fand, den er unsterblich machte. Aufgrund des spanischen Bürgerkriegs emigrierte er 1939 nach Portugal, wo er bis 1947 blieb. Nach Aufenthalten in Holland und der Schweiz kehrte er 1986 an den Niederrhein zurück und verstarb am 9. April 1989 in Dülken. Der Herausgeber Erhard Louven, ein Verwandter Thelens und Professor für Modernes China an der Heinrich-Heine-Universität, lebt in Kempen am Niederrhein.

      Die Literatur in der Fremde
    • Meine Heimat bin ich selbst

      • 504pages
      • 18 heures de lecture

      Albert Vigoleis Thelen zählt zu den bedeutenden Autoren des 20. Jahrhunderts. Mit seiner 1953 veröffentlichten ›Insel des zweiten Gesichts‹ schuf er einen Klassiker der Nachkriegsliteratur. Doch sein Hauptwerk könnte in den etwa 15.000 unveröffentlichten Briefen liegen, die in ihrer Originalität den bereits publizierten Werken nicht nachstehen. Dieser Band präsentiert eine Auswahl seiner besten Briefe an über fünfzig Empfänger. Wie in der ›Insel‹ entfaltet der Meister der Sprache ein beeindruckendes sprachliches Feuerwerk, das in der deutschsprachigen Literatur einzigartig ist. In seinen Erzählbriefen gewährt Thelen Einblicke in eine außergewöhnliche Dichterwerkstatt und thematisiert aktuelle Ereignisse. Diese Briefe laden zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis ein. Über sie wurde viel geschrieben und spekuliert; nun sind sie erstmals zugänglich. Thelen, 1903 in Süchteln am Niederrhein geboren, war nicht nur Autor, sondern auch Kritiker und Übersetzer. Sein Roman ›Die Insel des zweiten Gesichts‹ gilt als eines der großen literarischen Werke des Jahrhunderts. Weitere Werke sind ›Der schwarze Herr Bahßetup. Ein Spiegel‹ und ›Glis-Glis. Eine zoo-gnostische Parabel‹. Der als 'großer Unbekannter der deutschen Literatur' bezeichnete Thelen starb 1989 in Dülken am Niederrhein.

      Meine Heimat bin ich selbst