Überflutet von Informationen und Behauptungen, glauben die Menschen nur noch das, was sie immer schon geglaubt haben. Bildung aus dem Internet funktioniert nicht, weil sie zusammenhanglos daherkommt. Die Fakten liefert, wem man vertraut. Doch wer liefert die Analysen? Das Buch hat als einziges Medium die Antwort.
Auf 360 Seiten erfährt der Leser in Band 3 der Trilogie, was das Jahr 1984 für die sechs Protagonisten so erfolgreich gemacht hat. Alle sind sie krank und suchen Hilfe bei Therapeuten und Ärzten – ohne die erhoffte Wirkung. Dennoch gesunden sie – weil sie den unschätzbaren Wert von Freundschaft erkennen. Warum aber ist Arthur gefährlich? Und was bedeuten die Anagramme? Alle offenen Fragen und Handlungsstränge aus Band eins und zwei finden nun ihre Lösung. Die Trilogie mündet in einem Psychogramm der grün-alternativen Szene. Der Gründergeist der hellwachen „Chronisten“ wird an die Kindergeneration weitergegeben, womit das Buch im Jahr 2020 einen positiven Abschluss findet.
Sechs Chronisten erleben die Revolution des Druckgewerbes im Hamburg der Achtzigerjahre, sie wirken an der Erfindung der Datenmaschine mit. Sie begleiten die Musik- und Kunstszene, erleben die Punks vom Spritzenplatz und glauben an ewiges Leben durch besondere Ernährung und Yoga. Sie sind Teil des quirligen Hamburger Stadtteils mit der besonderen linksalternativen Szene: Altona-Ottensen. Fünf Wohngemeinschaften sind die Lebenswelt der Protagonisten, die sich durch einen äußerst wertvollen Geheimbund miteinander verbunden fühlen. Ralf Plenz, Jahrgang 1955, bekannt als Unternehmensberater und Herausgeber zahlreicher Fachbücher, präsentiert hier seinen zweiten, farbig illustrierten Roman.