Im Jahre 1903 kaufte Michael Sadar, Stallknecht im Hotel Osterberger, ein Los der kaiserlich-königlichen Klassenlotterie und gewann eine halbe Million Kronen. Damit konnte er sich seinen Traum erfüllen und seiner Anna viele Jahre unermesslichen Glücks schenken. Sie bauten ein wunderschönes Haus, pflanzten einen Weingarten, der den besten Wein weit und breit hervorbrachte, und erwarben sich den Ruf der freundlichsten und großzügigsten Gutsbesitzer im Umland von Pettau. Und das Wichtigste: Ihnen wurde eine lebhafte Tochter namens Urška geboren. Doch das Schicksal wollte es, dass Urška eine der leidvollsten Epochen der Menschheitsgeschichte durchleben musste. Der Roman „Reben sterben einsam“ erzählt von den edelsten, aber ungeheuerlichsten Eigenschaften der menschlichen Natur. Er ist ein Lobgesang auf Fleiß, Freundschaft, Familie und Liebe – und eine Warnung vor den entsetzlichen Grausamkeiten, zu denen Menschen fähig sind. Zugleich ist er ein Denkmal für die Stadt Pettau und die gemeinsame slowenisch-deutsche Geschichte.
Klaus Detlef Olof Ordre des livres (chronologique)






Platz der Befreiung
- 240pages
- 9 heures de lecture
Zwischen Liebe, Aufbegehren und Punkrock: Eine Nahaufnahme von der Entstehung des modernen Sloweniens. Als bei einer politischen Kundgebung ein zögerlicher Konformist einer entschlossenen Rebellin auf die blauen Samtschuhe tritt, nimmt eine verzwickte Liebesgeschichte ihren Lauf. Die beiden gehen Eis essen, besuchen Punk-Konzerte und reden, reden, reden. Wortreich begleitet auch der Vater des jungen Mannes die Umwälzung der späten Achtzigerjahre. Mit skurrilen Seitengesprächen versucht er den Sohn auf die aufziehenden neuen Zeiten einzuschwören und Kapital daraus zu schlagen. Am Ende stehen die slowenische Unabhängigkeit und Ratlosigkeit.
Die fiktiven Bekenntnisse des römischen Statthalters Pontius Pilatus zeigen einen Mann, der sich heillos in seine eigene Machtfülle und Besitzgier verstrickt und am Zenit seiner Karriere von Zweifel und Weltüberdruss gepackt wird.
Gedichte / Pesmi Bd. 1
- 176pages
- 7 heures de lecture
Schutzzone. Und andere neue Stücke aus Exjugoslawien
- 320pages
- 12 heures de lecture
Suchende und Gehetzte, Hypochonder und Besessene, Prostituierte und Liebende – ihre Sehnsüchte und Ängste, Visionen und Resignationen treiben die Geschichten an, die Zoran Feric mit Ironie und Sarkasmus erzählt. Und irgendwann kommt die unerwartete Wende, die den Leser am Ende vor der banalen Realität alleine lässt. Zoran Feric ist „ein brillanter Analytiker von Gedankenlosigkeit, Unverständnis, Neid und Gemeinheit. Seine entlarvenden Geschichten treffen punktgenau – da, wo es weh tut und das Lachen gefriert.“ (Die Woche)
Na zeleni strehi vetra / Auf dem grünen Dach des Windes
Slowenische Lyrik der Gegenwart / Sodobna slovenska lirika
- 254pages
- 9 heures de lecture
