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Ego Shooter

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Ego shooter sind Computerspiele, in denen der Spieler die Welt durch die Augen seiner Figur erlebt, wodurch Spieler und Figur eins werden. Kovács, der Protagonist in Martin von Arndts Debüt, ist ein Profispieler, der in seiner isolierten Wohnung nächtliche Flugzeugschlachten des Zweiten Weltkriegs nachspielt und dabei Geld verdient. Er lebt in einer virtuellen Realität, umgeben von ›configs‹ und ›respawn-points‹, bis eine Krankheit ihn zunächst spielunfähig macht und schließlich mit dem Tod konfrontiert. Die darauffolgende Woche wird zu seiner Karwoche, in der er seine unerfüllten Liebesabenteuer und die dramatische Familiengeschichte zwischen Ungarn nach dem 1956er Aufstand und dem Wirtschaftswunder-Deutschland durchlebt. Die Erzählung ist sowohl skurril als auch tragisch und thematisiert die Sehnsucht nach neuen Lebensnischen in der Computer-Gesellschaft. Kovács steht für eine junge Generation, die in brutalen gesellschaftlichen Kämpfen ihren Platz finden muss und dabei in der digitalen Welt Gefahr läuft, menschlich abzustürzen. Die Debatte um Killerspiele bleibt relevant, besonders nach den Tragödien in Erfurt und Winnenden, und zeigt die dunkle Seite der virtuellen Realität.

Édition

Achat du livre

Ego Shooter, Martin von Arndt

Langue
Année de publication
2012
Reliure
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
4,39 €

Modes de paiement

3,9
Très bien
6 Évaluations

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Titre
Ego Shooter
Langue
Allemand
Publié
2012
Format
souple
Pages
143
ISBN10
3863511042
ISBN13
9783863511043
Séries
Mots clés
Évaluation
3,85 sur 5
Description
Ego shooter sind Computerspiele, in denen der Spieler die Welt durch die Augen seiner Figur erlebt, wodurch Spieler und Figur eins werden. Kovács, der Protagonist in Martin von Arndts Debüt, ist ein Profispieler, der in seiner isolierten Wohnung nächtliche Flugzeugschlachten des Zweiten Weltkriegs nachspielt und dabei Geld verdient. Er lebt in einer virtuellen Realität, umgeben von ›configs‹ und ›respawn-points‹, bis eine Krankheit ihn zunächst spielunfähig macht und schließlich mit dem Tod konfrontiert. Die darauffolgende Woche wird zu seiner Karwoche, in der er seine unerfüllten Liebesabenteuer und die dramatische Familiengeschichte zwischen Ungarn nach dem 1956er Aufstand und dem Wirtschaftswunder-Deutschland durchlebt. Die Erzählung ist sowohl skurril als auch tragisch und thematisiert die Sehnsucht nach neuen Lebensnischen in der Computer-Gesellschaft. Kovács steht für eine junge Generation, die in brutalen gesellschaftlichen Kämpfen ihren Platz finden muss und dabei in der digitalen Welt Gefahr läuft, menschlich abzustürzen. Die Debatte um Killerspiele bleibt relevant, besonders nach den Tragödien in Erfurt und Winnenden, und zeigt die dunkle Seite der virtuellen Realität.