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Ethnos - 66: Endspiel 1995

Die USA beenden den Balkankrieg - Mit einem Vorwort von Erhard Busek

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Im Frühjahr 1995 dauert der Krieg im ehemaligen Jugoslawien bereits vier Jahre und hat zehntausende Menschenleben gefordert sowie hunderttausende zur Flucht gezwungen. Weder die verfeindeten Volksgruppen noch die internationale Gemeinschaft konnten den Konflikt beenden. Die USA, als einzige verbliebene Weltmacht, zeigen bislang kein Interesse an einem direkten Eingreifen. Die geopolitischen Überlegungen sind klar: „Keine vitalen Interessen“. Doch plötzlich ändert sich die Haltung Washingtons. Die Herausforderungen sind enorm: Wie beendet man einen Krieg in einer Region, die für Großmächte problematisch ist? Wie hält man Europäer und Russen in Schach? Wer sind die „Guten“ und die „Bad Guys“? Slobodan Miloševic, der als „Schlächter des Balkans“ gilt, wird zum unerwarteten Friedensengel. Die US-Regierung, die bis 1995 zögerte, sieht sich durch die Eskalation des Konflikts und bevorstehende Wahlen unter Druck. Präsident Clinton muss handeln, um die Situation zu entschärfen. Seine Sicherheitsberater erhalten den Auftrag, den Balkan schnell und dauerhaft zu stabilisieren, wobei die hohen menschlichen Kosten in Kauf genommen werden. Was als „ethnische Säuberung“ verurteilt wurde, wird im Endspiel zur Strategie.

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Ethnos - 66: Endspiel 1995, Raphael Draschtak, Erhard Busek

Langue
Année de publication
2005
Reliure
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
39,89 €
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Titre
Ethnos - 66: Endspiel 1995
Sous-titre
Die USA beenden den Balkankrieg - Mit einem Vorwort von Erhard Busek
Langue
Allemand
Format
souple
Pages
261
ISBN10
370031535X
ISBN13
9783700315353
Séries
Description
Im Frühjahr 1995 dauert der Krieg im ehemaligen Jugoslawien bereits vier Jahre und hat zehntausende Menschenleben gefordert sowie hunderttausende zur Flucht gezwungen. Weder die verfeindeten Volksgruppen noch die internationale Gemeinschaft konnten den Konflikt beenden. Die USA, als einzige verbliebene Weltmacht, zeigen bislang kein Interesse an einem direkten Eingreifen. Die geopolitischen Überlegungen sind klar: „Keine vitalen Interessen“. Doch plötzlich ändert sich die Haltung Washingtons. Die Herausforderungen sind enorm: Wie beendet man einen Krieg in einer Region, die für Großmächte problematisch ist? Wie hält man Europäer und Russen in Schach? Wer sind die „Guten“ und die „Bad Guys“? Slobodan Miloševic, der als „Schlächter des Balkans“ gilt, wird zum unerwarteten Friedensengel. Die US-Regierung, die bis 1995 zögerte, sieht sich durch die Eskalation des Konflikts und bevorstehende Wahlen unter Druck. Präsident Clinton muss handeln, um die Situation zu entschärfen. Seine Sicherheitsberater erhalten den Auftrag, den Balkan schnell und dauerhaft zu stabilisieren, wobei die hohen menschlichen Kosten in Kauf genommen werden. Was als „ethnische Säuberung“ verurteilt wurde, wird im Endspiel zur Strategie.