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Die betreute Gesellschaft

Wie wir das Selberdenken und Selberkönnen verlernen

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  • 184pages
  • 7 heures de lecture

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Immer besser betreut. Immer weniger mündig? Wer uns jede Schwierigkeit abnimmt, nimmt uns auch die Gelegenheit, an ihr zu wachsen. Wer nur noch fertige Antworten abruft, verlernt das Fragen. Und wer Verantwortung ständig auslagert, verliert irgendwann die Fähigkeit, sie zu tragen. Dr. Tobias Voss beschreibt eine Gesellschaft, die Menschen immer besser versorgt - und ihnen immer weniger zutraut. Von Schule und Medien bis zu Konsum, Politik und künstlicher Intelligenz untersucht er, wann Unterstützung in Abhängigkeit umschlägt: bei der App, die uns jeden Handgriff abnimmt, bei Meinungen, die wir ungeprüft übernehmen, beim Wunsch nach Erfolg ohne Umweg und bei Arbeitgebern, die Eigenverantwortung verlangen und zugleich jede Entscheidung genehmigungspflichtig machen. Das Buch ist kein Plädoyer gegen Hilfe. Hilfe ist oft die Voraussetzung von Selbstständigkeit. Entscheidend ist ihre Wirkung: Macht sie uns größer oder abhängiger? Was geschieht mit einer Demokratie, wenn ihre Bürger sich lieber absichern als entscheiden? Und was bleibt vom eigenen Denken, wenn die Maschine die Antwort schon kennt? Ein streitbares Buch über den Preis der Bequemlichkeit - und darüber, wie wir wieder lernen, selbst zu urteilen, Widerspruch auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen.

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Die betreute Gesellschaft, Tobias Voss

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(souple)
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Titre
Die betreute Gesellschaft
Sous-titre
Wie wir das Selberdenken und Selberkönnen verlernen
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
souple
Pages
184
ISBN13
9783986742638
Séries
Description
Immer besser betreut. Immer weniger mündig? Wer uns jede Schwierigkeit abnimmt, nimmt uns auch die Gelegenheit, an ihr zu wachsen. Wer nur noch fertige Antworten abruft, verlernt das Fragen. Und wer Verantwortung ständig auslagert, verliert irgendwann die Fähigkeit, sie zu tragen. Dr. Tobias Voss beschreibt eine Gesellschaft, die Menschen immer besser versorgt - und ihnen immer weniger zutraut. Von Schule und Medien bis zu Konsum, Politik und künstlicher Intelligenz untersucht er, wann Unterstützung in Abhängigkeit umschlägt: bei der App, die uns jeden Handgriff abnimmt, bei Meinungen, die wir ungeprüft übernehmen, beim Wunsch nach Erfolg ohne Umweg und bei Arbeitgebern, die Eigenverantwortung verlangen und zugleich jede Entscheidung genehmigungspflichtig machen. Das Buch ist kein Plädoyer gegen Hilfe. Hilfe ist oft die Voraussetzung von Selbstständigkeit. Entscheidend ist ihre Wirkung: Macht sie uns größer oder abhängiger? Was geschieht mit einer Demokratie, wenn ihre Bürger sich lieber absichern als entscheiden? Und was bleibt vom eigenen Denken, wenn die Maschine die Antwort schon kennt? Ein streitbares Buch über den Preis der Bequemlichkeit - und darüber, wie wir wieder lernen, selbst zu urteilen, Widerspruch auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen.