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Der betörende Glanz der Dummheit

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„Dummheit“, meint Esther Vilar, muss im Zeitalter des Computers anders definiert werden als in den Jahrzehnten zuvor. Angesichts der Leistungsfähigkeit der elektronischen Rechenmaschinen spricht sie sich dafür aus, Intelligenz als Zusammenspiel von Phantasie und Sensibilität zu verstehen. Dummheit zeichnet sich dann nicht durch mangelnde Rechengewandtheit oder Auffassungsgabe aus, sondern durch fehlende Kreativität, Humorlosigkeit, Gefühlskälte und Rücksichtslosigkeit. Doch obwohl sich niemand mit derlei Eigenschaften schmücken würde, erscheint diese Art von „Dummheit“ geradezu Voraussetzung für gesellschaftlichen Aufstieg. Ihr Glanz betört. Und sie findet sich nicht nur bei den Herrschenden. Esther Vilars brillantes Psychogramm der bürgerlichen Gesellschaft analysiert mit provozierender Schärfe die Vorherrschaft von Mittelmaß und Selbstbezogenheit.

Nous avons un total de du titreDer betörende Glanz der Dummheit (1993 ).

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Der betörende Glanz der Dummheit, Vilar Esther

Langue
Année de publication
1993
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
5,69 €
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Titre
Der betörende Glanz der Dummheit
Langue
Allemand
Publié
1993
Format
souple
Pages
198
ISBN10
342330071X
ISBN13
9783423300711
Séries
Catégories
Évaluation
3,45 sur 5
Description
„Dummheit“, meint Esther Vilar, muss im Zeitalter des Computers anders definiert werden als in den Jahrzehnten zuvor. Angesichts der Leistungsfähigkeit der elektronischen Rechenmaschinen spricht sie sich dafür aus, Intelligenz als Zusammenspiel von Phantasie und Sensibilität zu verstehen. Dummheit zeichnet sich dann nicht durch mangelnde Rechengewandtheit oder Auffassungsgabe aus, sondern durch fehlende Kreativität, Humorlosigkeit, Gefühlskälte und Rücksichtslosigkeit. Doch obwohl sich niemand mit derlei Eigenschaften schmücken würde, erscheint diese Art von „Dummheit“ geradezu Voraussetzung für gesellschaftlichen Aufstieg. Ihr Glanz betört. Und sie findet sich nicht nur bei den Herrschenden. Esther Vilars brillantes Psychogramm der bürgerlichen Gesellschaft analysiert mit provozierender Schärfe die Vorherrschaft von Mittelmaß und Selbstbezogenheit.