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Tierstudien - 15/2019: Tiere erzählen

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Diese Ausgabe von Tierstudien steht unter dem Motto „Tiere erzählen“. Tieren wird traditionell der Logos (Sprache, Rationalität) abgesprochen. Was passiert, wenn Tiere Sprache erhalten und sie nicht nur Laute produzieren? Inwiefern wird dadurch die Speziesgrenze neu perspektiviert? Werden Tiere notwendig anthropomorphisiert, wenn ihnen eine (eigene) Stimme verliehen wird, mit der sie ihre Geschichten erzählen können? U. a. diesen Fragen widmen sich die Aufsätze zu erzählenden Tieren in medialen, naturgeschichtlichen und literarisch-philosophischen Kontexten. Die Analysen leisten eine Relektüre von bekannten ikonischen Tieren wie dem weißen Hai, dem gestiefelten Kater oder dem bösen Wolf. Es wird deutlich, dass die Semiotik und Sprache der Tiere immer auch eine politische Dimension besitzen, die besonders im Hinblick auf vom Krieg traumatisierte Hunde oder in der Klage geschlachteter Schweine über Tiertransporte manifest wird. Die drei Bildstrecken beschäftigen sich mit dem Erzählen von Tieren und für Tiere in der Kunst: in der Autobiographie ausgestopfter Tiere, dem Lesen von Ameisenspuren und der Neuerzählung des Gilgamesch -Epos für Affen.

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Tierstudien - 15/2019: Tiere erzählen, Jessica Ullrich, Alexandra Böhme

Langue
Année de publication
2019
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
9,99 €

Modes de paiement

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Titre
Tierstudien - 15/2019: Tiere erzählen
Langue
Allemand
Publié
2019
Format
souple
ISBN10
3958082246
ISBN13
9783958082243
Séries
Description
Diese Ausgabe von Tierstudien steht unter dem Motto „Tiere erzählen“. Tieren wird traditionell der Logos (Sprache, Rationalität) abgesprochen. Was passiert, wenn Tiere Sprache erhalten und sie nicht nur Laute produzieren? Inwiefern wird dadurch die Speziesgrenze neu perspektiviert? Werden Tiere notwendig anthropomorphisiert, wenn ihnen eine (eigene) Stimme verliehen wird, mit der sie ihre Geschichten erzählen können? U. a. diesen Fragen widmen sich die Aufsätze zu erzählenden Tieren in medialen, naturgeschichtlichen und literarisch-philosophischen Kontexten. Die Analysen leisten eine Relektüre von bekannten ikonischen Tieren wie dem weißen Hai, dem gestiefelten Kater oder dem bösen Wolf. Es wird deutlich, dass die Semiotik und Sprache der Tiere immer auch eine politische Dimension besitzen, die besonders im Hinblick auf vom Krieg traumatisierte Hunde oder in der Klage geschlachteter Schweine über Tiertransporte manifest wird. Die drei Bildstrecken beschäftigen sich mit dem Erzählen von Tieren und für Tiere in der Kunst: in der Autobiographie ausgestopfter Tiere, dem Lesen von Ameisenspuren und der Neuerzählung des Gilgamesch -Epos für Affen.