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Bis in die 1970er Jahre gab es in Deutschland praktisch keine Regisseurinnen. Heute sind es im Verhältnis mehr als in jedem anderen Filmland, und ihr Werk hat einen enormen Einfluss ausgeübt. Regisseurinnen wie Margarethe von Trotta, Helma Sanders-Brahms, Ulrike Ottinger und Helke Sander haben maßgeblich zur feministischen Filmkultur beigetragen, doch die kritische Auseinandersetzung mit dem Neuen Deutschen Film konzentrierte sich bislang fast ausschließlich auf männliche Regisseure wie Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders. In "Frauen und der Neue Deutsche Film" untersucht Julia Knight, wie restriktive soziale, wirtschaftliche und institutionelle Bedingungen die Vernachlässigung der neuen Regisseurinnen verstärkt haben. Sie lehnt den traditionellen Autorenansatz ab und beleuchtet die wesentlichen Merkmale der Frauenfilmproduktion in den 1970er und 1980er Jahren, insbesondere die Rolle der Frauenbewegung, das Interesse an einer „femininen Ästhetik“, den Eintritt von Frauen in den Mainstream und das Aufkommen eines sogenannten postfeministischen Kinos. Diese umfassende Studie ist eine wichtige Lektüre für alle, die sich mit zeitgenössischem Kino und Feminismus beschäftigen.
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Frauen und der Neue Deutsche Film, Julia Knight
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