Bookbot

Tugend und Weltlauf

Vorträge und Aufsätze über die Philosophie Schopenhauers (1960-2003)

Paramètres

  • 450pages
  • 16 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Der Band resümiert Ergebnisse einer mehr als vierzigjährigen Beschäftigung des Autors mit der Schopenhauerschen Philosophie und ihrer verzweigten Wirkungsgeschichte. Dargestellt wird ebenso die Rezeption Schopenhauers während der formativen Periode der Frankfurter Schule als auch seine sachliche Bedeutung in zeitgenössischen Diskussionen. Diese beziehen sich einerseits auf Schopenhauers «idealistische Grundansicht», andererseits auf die doppelte, sie korrigierende Affinität seines Denkens zum Materialismus, der nicht nur in der Abhängigkeit des Intellekts von Hirnfunktionen zutage tritt, sondern – mehr noch – darin, daß Schopenhauer nicht zögert, sein Erklärungsprinzip des «Willens zum Leben» vom Organischen auf das Weltgeschehen insgesamt auszudehnen. Hieraus ergeben sich neue Sachbezüge zur Psychiatrie und zur Psychoanalyse Freuds, deren philosophische Seite der Autor nachdrücklich hervorhebt.

Achat du livre

Tugend und Weltlauf, Alfred Schmidt

Langue
Année de publication
2004
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Tugend und Weltlauf
Sous-titre
Vorträge und Aufsätze über die Philosophie Schopenhauers (1960-2003)
Langue
Allemand
Éditeur
Peter Lang
Publié
2004
Format
rigide
Pages
450
ISBN10
3631380011
ISBN13
9783631380017
Séries
Description
Der Band resümiert Ergebnisse einer mehr als vierzigjährigen Beschäftigung des Autors mit der Schopenhauerschen Philosophie und ihrer verzweigten Wirkungsgeschichte. Dargestellt wird ebenso die Rezeption Schopenhauers während der formativen Periode der Frankfurter Schule als auch seine sachliche Bedeutung in zeitgenössischen Diskussionen. Diese beziehen sich einerseits auf Schopenhauers «idealistische Grundansicht», andererseits auf die doppelte, sie korrigierende Affinität seines Denkens zum Materialismus, der nicht nur in der Abhängigkeit des Intellekts von Hirnfunktionen zutage tritt, sondern – mehr noch – darin, daß Schopenhauer nicht zögert, sein Erklärungsprinzip des «Willens zum Leben» vom Organischen auf das Weltgeschehen insgesamt auszudehnen. Hieraus ergeben sich neue Sachbezüge zur Psychiatrie und zur Psychoanalyse Freuds, deren philosophische Seite der Autor nachdrücklich hervorhebt.