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Das graue Haus am Kolk

Ein Stadtleben in Dichtung und Prosa

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In den Texten der heute vergessenen Schriftstellerin Ida Wagner (1877–1962) wird die Stadt Soest am Ende des 19. Jahrhunderts lebendig, ebenso die Erinnerung an jene Schäden, die zwei Weltkriege hinterlassen haben. Ihre kurzgeschichtlichen Prosastücke zeigen das Leben rund um den Kolk, während ihre an romantischen Vorbildern geschulte Lyrik eine innere Lebensgeschichte aufblättert. Naturliebe ist Teil der Beschwörung der Schönheit des gelebten Lebens bei Ida Wagner. Diese Schönheit bezieht ihren Wert aber nicht aus der Abwesenheit von schmerzhaften Momenten, sondern aus der Gewissheit, sich der Trauer über erlittene Verluste hingeben zu dürfen, weil die Trauer einen inneren Wachstums­prozess in Gang setzt. Das Innere des Menschen ist ein schöner wilder Garten, wie Ida Wagner einen solchen als realen Lebensmittelpunkt in Soest lyrisch festhält. – Mit einem Essay herausgegeben von dem Literaturarchäologen Martin A. Völker.

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Das graue Haus am Kolk, Ida Wagner

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Das graue Haus am Kolk
Sous-titre
Ein Stadtleben in Dichtung und Prosa
Langue
Allemand
Auteurs
Ida Wagner
Éditeur
Longinus
Publié
2023
Format
souple
Pages
136
ISBN10
394511344X
ISBN13
9783945113448
Séries
Description
In den Texten der heute vergessenen Schriftstellerin Ida Wagner (1877–1962) wird die Stadt Soest am Ende des 19. Jahrhunderts lebendig, ebenso die Erinnerung an jene Schäden, die zwei Weltkriege hinterlassen haben. Ihre kurzgeschichtlichen Prosastücke zeigen das Leben rund um den Kolk, während ihre an romantischen Vorbildern geschulte Lyrik eine innere Lebensgeschichte aufblättert. Naturliebe ist Teil der Beschwörung der Schönheit des gelebten Lebens bei Ida Wagner. Diese Schönheit bezieht ihren Wert aber nicht aus der Abwesenheit von schmerzhaften Momenten, sondern aus der Gewissheit, sich der Trauer über erlittene Verluste hingeben zu dürfen, weil die Trauer einen inneren Wachstums­prozess in Gang setzt. Das Innere des Menschen ist ein schöner wilder Garten, wie Ida Wagner einen solchen als realen Lebensmittelpunkt in Soest lyrisch festhält. – Mit einem Essay herausgegeben von dem Literaturarchäologen Martin A. Völker.