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Krieg macht Nation : wie das deutsche Kaiserreich entstand

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Drei Kriege, drei Siege, eine Nation? Bismarcks Machtpolitik und die Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich führten 1871 zur Gründung des ersten deutschen Nationalstaates. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des deutschen Kaiserreichs erscheint eine umfangreiche Publikation, die die Sonderausstellung 'Krieg Macht Nation' des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr begleitet. Welche Ziele und Hoffnungen verbanden die Menschen damals mit der Idee der Nation, und welche Rolle spielten Kriege dabei? Die europäische Revolution von 1848/49 markiert den Beginn einer dynamischen Epoche. Technologische Fortschritte wie Fabriken, Eisenbahnen, Telegrafen und Massenpresse veränderten den Alltag und die politischen Handlungsspielräume. Der Gedanke, dass Krieg eine Angelegenheit der gesamten Nation sei, beeinflusste die Auffassung von Menschenrechten und humanitärer Hilfe. Während effizientere Waffen entwickelt wurden, organisierten sich Bürger, um das Leid auf den Schlachtfeldern zu lindern. In reich bebilderten Essays betrachten Historiker die oft vergessenen Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 als Höhepunkte des Fortschrittsglaubens und der Nationalidee im 19. Jahrhundert. Die Reichsgründung wird als ergebnisoffener Prozess erkennbar, der von vielen Menschen ausgehandelt und erkämpft wurde. Darüber hinaus beleuchtet die Publikation die Auswirkungen der Kriege auf die unterlegenen Mächte Dänemark, Österreich und Frankreich.

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Krieg macht Nation : wie das deutsche Kaiserreich entstand, Collectif d'auteurs

Langue
Année de publication
2020
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(souple)
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Titre
Krieg macht Nation : wie das deutsche Kaiserreich entstand
Langue
Allemand
Format
souple
Pages
432
ISBN10
3954985454
ISBN13
9783954985456
Séries
Catégories
Mots clés
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5 sur 5
Description
Drei Kriege, drei Siege, eine Nation? Bismarcks Machtpolitik und die Kriege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich führten 1871 zur Gründung des ersten deutschen Nationalstaates. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des deutschen Kaiserreichs erscheint eine umfangreiche Publikation, die die Sonderausstellung 'Krieg Macht Nation' des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr begleitet. Welche Ziele und Hoffnungen verbanden die Menschen damals mit der Idee der Nation, und welche Rolle spielten Kriege dabei? Die europäische Revolution von 1848/49 markiert den Beginn einer dynamischen Epoche. Technologische Fortschritte wie Fabriken, Eisenbahnen, Telegrafen und Massenpresse veränderten den Alltag und die politischen Handlungsspielräume. Der Gedanke, dass Krieg eine Angelegenheit der gesamten Nation sei, beeinflusste die Auffassung von Menschenrechten und humanitärer Hilfe. Während effizientere Waffen entwickelt wurden, organisierten sich Bürger, um das Leid auf den Schlachtfeldern zu lindern. In reich bebilderten Essays betrachten Historiker die oft vergessenen Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 als Höhepunkte des Fortschrittsglaubens und der Nationalidee im 19. Jahrhundert. Die Reichsgründung wird als ergebnisoffener Prozess erkennbar, der von vielen Menschen ausgehandelt und erkämpft wurde. Darüber hinaus beleuchtet die Publikation die Auswirkungen der Kriege auf die unterlegenen Mächte Dänemark, Österreich und Frankreich.