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Die Entwicklung des Husserlschen Denkens zeigt trotz einiger Wandlungen eine gewisse Stimmigkeit, da Husserl an der Anschauung als legitimierendem Prinzip des Erkennens festhält. Diese Anschauung ist auf die Selbstgebung dessen ausgerichtet, was Gegenstand des Philosophierens wird, und ermöglicht Deskription. Die Selbstreflexion und ihre Ergebnisse sind in dieser methodischen Grundlage verankert und werden in einer Bewusstseinsphilosophie entfaltet, deren Ausgangsformel die synthetische Einheit des Bewusstseins-von-etwas ist. Die subjektivitätsphilosophischen Grundzüge unterliegen jedoch gravierenden Modifikationen, durch die Husserl zum Wegbereiter einer im 20. Jahrhundert aufblühenden phänomenologischen Bewegung wird, die sich grundlegend von der mit Descartes beginnenden Subjektivitätsphilosophie unterscheidet. So wird das (transzendentale) Subjekt zum sich zeitigenden ursprünglichen Zeitbewusstsein. Husserls Zuwendung zur Lebenswelt eröffnet zudem den Blick für deren historische Eigenart. Aus der Perspektive der Lebenswelt erweist sich das Ergebnis der objektiven Naturwissenschaften als idealisierende Substruktion, die Menschen in der Geschichte Europas über sich errichtet haben, und unterscheidet sich von der Welt, in der sie leben. Die phänomenologische Bewegung hat durch die Lebenswelt ein weites Themenfeld erschlossen, da die objektive Wissenschaft zur Herrschaft der Technik geführt hat, was das menschliche Leben und s
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Edmund Husserl, Paul Janssen
- Langue
- Année de publication
- 1976
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