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Sauerkraut Boulevard In den 1930er-Jahren war die East 86th Street das Herz der deutsch-amerikanischen Gemeinschaft in Manhattan. Die Einheimischen nannten sie liebevoll »Sauerkraut Boulevard« – ein Viertel voller Bäckereien, Bierhallen, Metzgereien und Vereinslokale, in dem Deutsch auf der Straße gesprochen wurde. Doch zwischen Apfelstrudel und Heimatabenden formierte sich auch etwas anderes: der German-American–Bund. Die Organisation versammelte Nazi-Sympathisanten, die in Uniformen durch die Straßen von Yorkville marschierten – amerikanische Flaggen neben Hakenkreuzen. Am 30. Oktober 1939, knapp zwei Monate nachdem die Wehrmacht in Polen einmarschiert war, zogen sie noch immer durch Manhattan. Tausende Schaulustige säumten die Bürgersteige. Die Polizei eskortierte den Zug. Rengha Rodewill dokumentiert dieses vergessene Kapitel der New Yorker Stadtgeschichte: die Jahre, in denen der Nationalsozialismus mitten in Amerika Fuß zu fassen versuchte – und die Menschen, die sich ihm entgegenstellten. Unter ihnen der jüdische Richter Nathan Perlman und der Gangster Meyer Lansky, die mit ungewöhnlichen Mitteln dafür sorgten, dass die braunen Versammlungen ein Ende fanden. Ein Buch über Verführung, Widerstand und die Frage, wie nah das Unfassbare einst war.
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East 86 NYC, Rengha Rodewill
- Langue
- Année de publication
- 2025
- Reliure
- (souple)
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- Titre
- East 86 NYC
- Sous-titre
- Sauerkraut Boulevard
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Rengha Rodewill
- Éditeur
- artesinex verlag
- Publié
- 2025
- Format
- souple
- Pages
- 220
- ISBN13
- 9783910471641
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Histoire, Journalisme littéraire, New York, Nazisme, Années 1930
- Description
- Sauerkraut Boulevard In den 1930er-Jahren war die East 86th Street das Herz der deutsch-amerikanischen Gemeinschaft in Manhattan. Die Einheimischen nannten sie liebevoll »Sauerkraut Boulevard« – ein Viertel voller Bäckereien, Bierhallen, Metzgereien und Vereinslokale, in dem Deutsch auf der Straße gesprochen wurde. Doch zwischen Apfelstrudel und Heimatabenden formierte sich auch etwas anderes: der German-American–Bund. Die Organisation versammelte Nazi-Sympathisanten, die in Uniformen durch die Straßen von Yorkville marschierten – amerikanische Flaggen neben Hakenkreuzen. Am 30. Oktober 1939, knapp zwei Monate nachdem die Wehrmacht in Polen einmarschiert war, zogen sie noch immer durch Manhattan. Tausende Schaulustige säumten die Bürgersteige. Die Polizei eskortierte den Zug. Rengha Rodewill dokumentiert dieses vergessene Kapitel der New Yorker Stadtgeschichte: die Jahre, in denen der Nationalsozialismus mitten in Amerika Fuß zu fassen versuchte – und die Menschen, die sich ihm entgegenstellten. Unter ihnen der jüdische Richter Nathan Perlman und der Gangster Meyer Lansky, die mit ungewöhnlichen Mitteln dafür sorgten, dass die braunen Versammlungen ein Ende fanden. Ein Buch über Verführung, Widerstand und die Frage, wie nah das Unfassbare einst war.