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Afrokultur

"der Raum zwischen gestern und morgen"

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»Afrokultur« bringt über die Biografien der Schwarzen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim Schwarze deutsche Geschichte, ihre Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang und schreibt damit eine intellektuelle Tradition fort. Werden ihre Wissensproduktionen in einen sozialpolitischen Kontext gebracht, so bedürfen sie keiner Übersetzung, sondern können in laufende Konventionalisierungs-, Autorisierungs- und Normalisierungsprozesse eingebunden werden, um in der aktuellen politischen Debatte über »Rasse« den Weg zu einem racial turn in Deutschland aufzuzeigen. Was aus postkolonialer Beobachtungsperspektive als Intervention in die bestehende vermeintlich »objektive« Ordnung des deutschen Wissenschaftssystems verstanden werden könnte, veranschaulicht anhand kolonialer Entwertungsgeschichten, inwieweit Kolonialität in Deutschland noch immer andauert, sich in Gesellschaft und Medien widerspiegelt, den Zugang von Schwarzem Wissen ins deutsche Wissensarchiv verhindert und eine Schwarze Perspektive auf die Welt unmöglich macht. Folgerichtig trennt sich die vorliegende Arbeit weitestgehend von rassifizierten Annahmen und sucht selbstbestimmtes Schwarzes Wissen zu akkreditieren und an die Kommunikation von Schwarzen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen weltweit anzuschließen, um »Afrokultur« als Wissenskultur auch in Deutschland kontingenzfähig zu machen.

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Afrokultur, Natasha A. Kelly

Langue
Année de publication
2016
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Titre
Afrokultur
Sous-titre
"der Raum zwischen gestern und morgen"
Langue
Allemand
Publié
2016
Format
souple
Pages
204
ISBN10
3897712210
ISBN13
9783897712218
Séries
Évaluation
4,55 sur 5
Description
»Afrokultur« bringt über die Biografien der Schwarzen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim Schwarze deutsche Geschichte, ihre Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang und schreibt damit eine intellektuelle Tradition fort. Werden ihre Wissensproduktionen in einen sozialpolitischen Kontext gebracht, so bedürfen sie keiner Übersetzung, sondern können in laufende Konventionalisierungs-, Autorisierungs- und Normalisierungsprozesse eingebunden werden, um in der aktuellen politischen Debatte über »Rasse« den Weg zu einem racial turn in Deutschland aufzuzeigen. Was aus postkolonialer Beobachtungsperspektive als Intervention in die bestehende vermeintlich »objektive« Ordnung des deutschen Wissenschaftssystems verstanden werden könnte, veranschaulicht anhand kolonialer Entwertungsgeschichten, inwieweit Kolonialität in Deutschland noch immer andauert, sich in Gesellschaft und Medien widerspiegelt, den Zugang von Schwarzem Wissen ins deutsche Wissensarchiv verhindert und eine Schwarze Perspektive auf die Welt unmöglich macht. Folgerichtig trennt sich die vorliegende Arbeit weitestgehend von rassifizierten Annahmen und sucht selbstbestimmtes Schwarzes Wissen zu akkreditieren und an die Kommunikation von Schwarzen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen weltweit anzuschließen, um »Afrokultur« als Wissenskultur auch in Deutschland kontingenzfähig zu machen.