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Helga Feddersen

Ich habe immer funktioniert

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Über Jahrzehnte hat Helga Feddersen (1930–1990) nur wenig Persönliches über sich preisgegeben. Stattdessen ließ sie sich auf komische Auftritte reduzieren, obwohl die gut ausgebildete, ehrgeizige Schauspielerin deutlich mehr konnte. Zur Generation der »Kriegskinder« gehörend, wurde ihre Kindheit durch die NS-Zeit geprägt. Eine wichtige Rolle spielte in dieser Zeit für sie der jüdische Nachbarsjunge und Spielgefährte Edgar. Irrigerweise ging Feddersen später davon aus, dass Edgar und seine Familie im Holocaust umgekommen seien. Doch Edgar lebt. Der Autor hat den heute 92-Jährigen aufgespürt, ihn getroffen und mit ihm über Helga Feddersen gesprochen. Feddersen arbeitete sich im män­nerdominierten Showbusiness ganz nach oben. Dabei musste sie zahlreiche Krisen und Krankheiten überstehen, darunter eine schwere Tumoroperation im Gesicht, die die Künstlerin dauerhaft entstellte. Trotz allem blieb sie eine Optimistin.

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Helga Feddersen, Matthias Schmoock

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Helga Feddersen
Sous-titre
Ich habe immer funktioniert
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
rigide
Pages
260
ISBN13
9783955104047
Séries
Description
Über Jahrzehnte hat Helga Feddersen (1930–1990) nur wenig Persönliches über sich preisgegeben. Stattdessen ließ sie sich auf komische Auftritte reduzieren, obwohl die gut ausgebildete, ehrgeizige Schauspielerin deutlich mehr konnte. Zur Generation der »Kriegskinder« gehörend, wurde ihre Kindheit durch die NS-Zeit geprägt. Eine wichtige Rolle spielte in dieser Zeit für sie der jüdische Nachbarsjunge und Spielgefährte Edgar. Irrigerweise ging Feddersen später davon aus, dass Edgar und seine Familie im Holocaust umgekommen seien. Doch Edgar lebt. Der Autor hat den heute 92-Jährigen aufgespürt, ihn getroffen und mit ihm über Helga Feddersen gesprochen. Feddersen arbeitete sich im män­nerdominierten Showbusiness ganz nach oben. Dabei musste sie zahlreiche Krisen und Krankheiten überstehen, darunter eine schwere Tumoroperation im Gesicht, die die Künstlerin dauerhaft entstellte. Trotz allem blieb sie eine Optimistin.