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Die Kunst der Befreiung

Viktor Lowenfeld und die afroamerikanische Kunst

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Der Kunstpädagoge Viktor Lowenfeld wurde nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten an einem College für Schwarze in Hampton, Virginia, zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Entwicklung des afroamerikanischen Modernismus. Sein antirassistischer Kunstunterricht steht für eine fruchtbare Transkulturation künstlerischer Ideen und pädagogischer Konzepte an der Kreuzung von jüdischen und Schwarzen Befreiungsbewegungen des 20. Jahrhunderts. Bedeutende afroamerikanische Künstler:innen wie John Biggers und Samella Lewis gingen aus Lowenfelds Klasse hervor, und 1943 wurden Arbeiten seiner Schüler:innen im Museum of Modern Art in New York präsentiert. Das Buch rekonstruiert Lowenfelds Prägung durch die Kunst des Expressionismus, die jüdische Jugendbewegung in Österreich und seine Arbeit mit Kindern und Blinden im Wien der Zwischenkriegszeit. In theoretischer Hinsicht untersucht es die Position des Kunstpädagogen in den zeitgenössischen Diskursen über die Identität weißer und Schwarzer Moderne in den USA.

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Die Kunst der Befreiung, Christian Kravagna

Langue
Année de publication
2026
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Titre
Die Kunst der Befreiung
Sous-titre
Viktor Lowenfeld und die afroamerikanische Kunst
Langue
Allemand
Publié
2026
Pages
268
ISBN13
9783991361329
Séries
Description
Der Kunstpädagoge Viktor Lowenfeld wurde nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten an einem College für Schwarze in Hampton, Virginia, zu einer wichtigen Persönlichkeit in der Entwicklung des afroamerikanischen Modernismus. Sein antirassistischer Kunstunterricht steht für eine fruchtbare Transkulturation künstlerischer Ideen und pädagogischer Konzepte an der Kreuzung von jüdischen und Schwarzen Befreiungsbewegungen des 20. Jahrhunderts. Bedeutende afroamerikanische Künstler:innen wie John Biggers und Samella Lewis gingen aus Lowenfelds Klasse hervor, und 1943 wurden Arbeiten seiner Schüler:innen im Museum of Modern Art in New York präsentiert. Das Buch rekonstruiert Lowenfelds Prägung durch die Kunst des Expressionismus, die jüdische Jugendbewegung in Österreich und seine Arbeit mit Kindern und Blinden im Wien der Zwischenkriegszeit. In theoretischer Hinsicht untersucht es die Position des Kunstpädagogen in den zeitgenössischen Diskursen über die Identität weißer und Schwarzer Moderne in den USA.