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Entgegen Freuds These, dass zwischen Analytiker und Analysand lediglich ein Gespräch stattfindet, herrscht heute Einigkeit darüber, dass psychoanalytische Therapie weit mehr ist als eine bloße „Redekur“. Neben der Deutung gilt die Beziehung als anerkanntes Wirkprinzip. Günter Heisterkamp untersucht in diesem Buch theoretisch und anhand zahlreicher Praxisbeispiele einen entscheidenden, bisher vernachlässigten Wirkfaktor: die nicht-sprachliche Interaktion zwischen Therapeut und Patient. Diese umfasst Kommunikationsformen wie Mimik, Gestik und Stimmklang sowie atmosphärische Aspekte der psychotherapeutischen Situation. Patienten berichten oft, dass sie sich an spezifische Deutungen nicht erinnern können, jedoch an den Stimmklang des Therapeuten in entscheidenden Momenten, an einen ermutigenden Händedruck oder an einen zuversichtlichen Blick beim Abschied. Die Beschreibung dieser „nicht-sprachlichen“ Wirkfaktoren ist herausfordernd, doch gelingt Heisterkamp dieser Versuch, unterstützt durch aussagekräftige Fallbeispiele. Als einer der renommiertesten „Körpertherapeuten“ verfügt der Autor über eine besondere Sensibilität für die nicht-sprachlichen Beziehungsaspekte zwischen Patient und Therapeut und ist prädestiniert, die operative Grundlage einer modernen Psychoanalyse zu formulieren.
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Basales Verstehen, Günter Heisterkamp
- Langue
- Année de publication
- 2002
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- (souple),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 14,99 €
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- Titre
- Basales Verstehen
- Sous-titre
- Handlungsdialoge in Psychotherapie und Psychoanalyse
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Günter Heisterkamp
- Éditeur
- Pfeiffer bei Klett-Cotta
- Publié
- 2002
- Format
- souple
- Pages
- 270
- ISBN10
- 3608897062
- ISBN13
- 9783608897067
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction
- Description
- Entgegen Freuds These, dass zwischen Analytiker und Analysand lediglich ein Gespräch stattfindet, herrscht heute Einigkeit darüber, dass psychoanalytische Therapie weit mehr ist als eine bloße „Redekur“. Neben der Deutung gilt die Beziehung als anerkanntes Wirkprinzip. Günter Heisterkamp untersucht in diesem Buch theoretisch und anhand zahlreicher Praxisbeispiele einen entscheidenden, bisher vernachlässigten Wirkfaktor: die nicht-sprachliche Interaktion zwischen Therapeut und Patient. Diese umfasst Kommunikationsformen wie Mimik, Gestik und Stimmklang sowie atmosphärische Aspekte der psychotherapeutischen Situation. Patienten berichten oft, dass sie sich an spezifische Deutungen nicht erinnern können, jedoch an den Stimmklang des Therapeuten in entscheidenden Momenten, an einen ermutigenden Händedruck oder an einen zuversichtlichen Blick beim Abschied. Die Beschreibung dieser „nicht-sprachlichen“ Wirkfaktoren ist herausfordernd, doch gelingt Heisterkamp dieser Versuch, unterstützt durch aussagekräftige Fallbeispiele. Als einer der renommiertesten „Körpertherapeuten“ verfügt der Autor über eine besondere Sensibilität für die nicht-sprachlichen Beziehungsaspekte zwischen Patient und Therapeut und ist prädestiniert, die operative Grundlage einer modernen Psychoanalyse zu formulieren.


