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Kranichrufe

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"Kranichrufe" ist der dritte Band einer Schiller-Trilogie, die als Wegweiser in die postmaterialistische Gesellschaft dienen könnte. Kraniche gelten in vielen Kulturen als Überführer menschlicher Mörder. Schiller thematisierte dies in seiner Ballade "Die Kraniche des Ibykus", während Goethe in "Faust II" mit Kranichen auf Schillers Tod anspielte, der möglicherweise eine Ermordung war. Diese Vermutung führt in das Umfeld des Weimarer Herzogs und zu Geheimbünden wie den Freimaurern und Illuminaten, die Schillers Leben prägten. Die kriminalistischen Ermittlungen zu seinem Tod und der mysteriösen Obdachlosigkeit seiner Gebeine wurden 1936 durch ein Verbot von Dr. Goebbels abrupt gestoppt. Hier werden sie erstmals wieder aufgegriffen und verbinden sich mit einer jüdisch-afrikanischen Liebesgeschichte, griechischer Mythologie und der florentinischen Renaissance. Diese okkulten Männerbünde waren mehr als nur Vorboten einer politisch aufgeklärten Opposition. Goethe tarnt in "Faust II" seinen Kollegen und Freund als Herkules, der von seiner Ehefrau ermordet wurde. Schiller plante als Krönung seines Lebenswerks eine Idylle über das olympische Überleben dieses Mordopfers, weshalb er von seiner Umwelt oft als "Sterngucker" belächelt wurde.

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Kranichrufe, Moritz Pirol

Langue
Année de publication
2007
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État du livre
Très bon
Prix
33,99 €

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Titre
Kranichrufe
Langue
Allemand
Éditeur
Hanno Lunin
Publié
2007
Format
souple
Pages
666
ISBN10
3938647027
ISBN13
9783938647028
Séries
Description
"Kranichrufe" ist der dritte Band einer Schiller-Trilogie, die als Wegweiser in die postmaterialistische Gesellschaft dienen könnte. Kraniche gelten in vielen Kulturen als Überführer menschlicher Mörder. Schiller thematisierte dies in seiner Ballade "Die Kraniche des Ibykus", während Goethe in "Faust II" mit Kranichen auf Schillers Tod anspielte, der möglicherweise eine Ermordung war. Diese Vermutung führt in das Umfeld des Weimarer Herzogs und zu Geheimbünden wie den Freimaurern und Illuminaten, die Schillers Leben prägten. Die kriminalistischen Ermittlungen zu seinem Tod und der mysteriösen Obdachlosigkeit seiner Gebeine wurden 1936 durch ein Verbot von Dr. Goebbels abrupt gestoppt. Hier werden sie erstmals wieder aufgegriffen und verbinden sich mit einer jüdisch-afrikanischen Liebesgeschichte, griechischer Mythologie und der florentinischen Renaissance. Diese okkulten Männerbünde waren mehr als nur Vorboten einer politisch aufgeklärten Opposition. Goethe tarnt in "Faust II" seinen Kollegen und Freund als Herkules, der von seiner Ehefrau ermordet wurde. Schiller plante als Krönung seines Lebenswerks eine Idylle über das olympische Überleben dieses Mordopfers, weshalb er von seiner Umwelt oft als "Sterngucker" belächelt wurde.