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Die Erfindung des Friedens

über den Krieg und die Ordnung der Welt ; [mit einem aktuellen Nachwort zur Taschenbuchausgabe]

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»Krieg scheint so alt zu sein wie die Menschheit, Frieden aber ist eine moderne Erfindung.« Für die überwältigende Mehrzahl der Gesellschaften war Krieg eine selbstverständliche Angelegenheit, durch die die Rechts- und Sozialstruktur entscheidend geprägt wurden. Erst seit der Aufklärung gilt Krieg als Übel schlechthin, das durch eine rationale soziale Organisationsform abgeschafft werden soll – eine Vorstellung, die nach den Weltkriegen zum Daseinsgrund von Völkerbund und Vereinten Nationen geworden ist. Doch so leicht ist der Krieg offensichtlich nicht aus der Welt zu schaffen: Sind Krieg und Frieden immer noch zwei Seiten einer Medaille? Verändert sich mehr oder weniger nur die Art der Kriegführung oder könnte die Schwächung der Nationalstaaten ein Ende von Kriegen einläuten? »Howards glänzender Essay bietet kein Patentrezept an; er reflektiert die Möglichkeiten eines universellen Friedens jenseits der ebenso naiven wie gefährlichen Utopie eines einzigen Weltstaates … Howard demonstriert, dass die raffinierteste Kriegführung nicht annähernd so komplex ist wie eine Friedensstiftung, die mehr bietet als einen vorübergehenden Waffenstillstand.« taz

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Die Erfindung des Friedens, Michael Howard

Langue
Année de publication
2005
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Titre
Die Erfindung des Friedens
Sous-titre
über den Krieg und die Ordnung der Welt ; [mit einem aktuellen Nachwort zur Taschenbuchausgabe]
Langue
Allemand
Publié
2005
Format
souple
Pages
121
ISBN10
3423341793
ISBN13
9783423341790
Séries
Description
»Krieg scheint so alt zu sein wie die Menschheit, Frieden aber ist eine moderne Erfindung.« Für die überwältigende Mehrzahl der Gesellschaften war Krieg eine selbstverständliche Angelegenheit, durch die die Rechts- und Sozialstruktur entscheidend geprägt wurden. Erst seit der Aufklärung gilt Krieg als Übel schlechthin, das durch eine rationale soziale Organisationsform abgeschafft werden soll – eine Vorstellung, die nach den Weltkriegen zum Daseinsgrund von Völkerbund und Vereinten Nationen geworden ist. Doch so leicht ist der Krieg offensichtlich nicht aus der Welt zu schaffen: Sind Krieg und Frieden immer noch zwei Seiten einer Medaille? Verändert sich mehr oder weniger nur die Art der Kriegführung oder könnte die Schwächung der Nationalstaaten ein Ende von Kriegen einläuten? »Howards glänzender Essay bietet kein Patentrezept an; er reflektiert die Möglichkeiten eines universellen Friedens jenseits der ebenso naiven wie gefährlichen Utopie eines einzigen Weltstaates … Howard demonstriert, dass die raffinierteste Kriegführung nicht annähernd so komplex ist wie eine Friedensstiftung, die mehr bietet als einen vorübergehenden Waffenstillstand.« taz