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Nakba - die offene Wunde

Die Vertreibung der Palästinenser 1948 und ihr Folgen

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  • 380pages
  • 14 heures de lecture

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Vergessen ist keine Lösung'Wir müssen alles tun, um sicherzugehen, dass sie [die Palästinenser] niemals zurückkommen8201;… Die Alten werden sterben, die Jungen werden vergessen.' Dies notierte Israels Staatsgründer David Ben Gurion am 18.8201; Juli 1948 in seinem Tagebuch. Und so hoffen es viele israelische Politiker immer noch. Doch die palästinensischen Flüchtlinge, die Marlène Schnieper in ihrem Buch über die Nakba porträtiert, haben nicht vergessen. 'Nakba', das ist die alles umstürzende Katastrophe, die über die arabischen Einwohner des historischen Palästinas kam, als in einem Teil dieses Territoriums der jüdische Staat gegründet wurde. Zerstört wurden Dörfer und Städte, eine in mancher Hinsicht blühende Kultur. Ersatz ist nicht in Sicht. Das offizielle Israel mag diese Umstände verharmlosen – die Katastrophe ist bis heute nicht verwunden. Sie prägt das Leben der Betroffenen. Das führt uns Marlène Schnieper eindringlich vor Augen. Sie hat mit Vertriebenen und deren Angehörigen gesprochen und ihr Schicksal aufgeschrieben. Dazu liefert sie geschichtlichen Hintergrund, webt Sequenzen aus dem heutigen Alltag in Israel und den Palästinensergebieten ein und resümiert neuste Forschungsergebnisse über die Wahrnehmung des Konflikts. So vervollständigt sich das Bild des an Dramatik reichen nahöstlichen Geschehens.

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Nakba - die offene Wunde, Marlène Schnieper

Langue
Année de publication
2012
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Titre
Nakba - die offene Wunde
Sous-titre
Die Vertreibung der Palästinenser 1948 und ihr Folgen
Langue
Allemand
Publié
2012
Format
souple
Pages
380
ISBN10
3858694444
ISBN13
9783858694447
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Vergessen ist keine Lösung'Wir müssen alles tun, um sicherzugehen, dass sie [die Palästinenser] niemals zurückkommen8201;… Die Alten werden sterben, die Jungen werden vergessen.' Dies notierte Israels Staatsgründer David Ben Gurion am 18.8201; Juli 1948 in seinem Tagebuch. Und so hoffen es viele israelische Politiker immer noch. Doch die palästinensischen Flüchtlinge, die Marlène Schnieper in ihrem Buch über die Nakba porträtiert, haben nicht vergessen. 'Nakba', das ist die alles umstürzende Katastrophe, die über die arabischen Einwohner des historischen Palästinas kam, als in einem Teil dieses Territoriums der jüdische Staat gegründet wurde. Zerstört wurden Dörfer und Städte, eine in mancher Hinsicht blühende Kultur. Ersatz ist nicht in Sicht. Das offizielle Israel mag diese Umstände verharmlosen – die Katastrophe ist bis heute nicht verwunden. Sie prägt das Leben der Betroffenen. Das führt uns Marlène Schnieper eindringlich vor Augen. Sie hat mit Vertriebenen und deren Angehörigen gesprochen und ihr Schicksal aufgeschrieben. Dazu liefert sie geschichtlichen Hintergrund, webt Sequenzen aus dem heutigen Alltag in Israel und den Palästinensergebieten ein und resümiert neuste Forschungsergebnisse über die Wahrnehmung des Konflikts. So vervollständigt sich das Bild des an Dramatik reichen nahöstlichen Geschehens.