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Die 1948 im Auftrag der US-amerikanischen Militärregierung gegründete Zeitschrift Der Monat war ein intellektueller Brennspiegel der jungen Bundesrepublik, in dem die politischen Deutungskonflikte der Zeit ausgetragen wurden, mit Fokus auf den Nationalsozialismus, den Sowjetkommunismus und die Zukunft der westlichen Welt. Zu ihrem Renommee trug bei, dass sie zahlreiche prominente Autoren wie Hannah Arendt, Raymond Aron, Hans Kohn, Herbert Lüthy, George F. Kennan oder auch die Ex-Kommunisten Arthur Koestler, George Orwell und Richard Löwenthal versammelte. Joachim Gmehling zeigt, welches Bild in der Zeitschrift vom nationalsozialistischen und sowjetkommunistischen Herrschaftssystem gezeichnet wurde und wie der Vergleich der beiden Diktaturen ausfiel. Dabei rekonstruiert er nicht nur den Einfluss der zeitgenössischen Totalitarismustheorien sowie die Imperative der US-amerikanischen Besatzungspolitik in Westdeutschland, sondern geht auch auf die CIA- Hintergründe des Periodikums ein. Eine Studie zu den Anfängen des Kalten Krieges, die angesichts der vielschichtigen Krise der westlichen Demokratien an Aktualität gewinnt.
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Totalitarismustheorien in der jungen BRD, Joachim Gmehling
- Langue
- Année de publication
- 2018
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- (souple)
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- Titre
- Totalitarismustheorien in der jungen BRD
- Sous-titre
- Zur Kritik des Nationalsozialismus und des Sowjetkommunismus in der Zeitschrift »Der Monat«
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Joachim Gmehling
- Éditeur
- transcript
- Publié
- 2018
- Format
- souple
- Pages
- 500
- ISBN10
- 3837643913
- ISBN13
- 9783837643916
- Séries
- Mots clés
- Sciences sociales, Thème historique, Politique, Science, Allemagne, États-Unis, 20e siècle, Éducation, système scolaire, Europe, Culture et Société, Histoire de l'Europe, Histoire du monde, Théories politiques, Histoire des États-Unis, Nazisme, Histoires culturelles, Histoire allemande, Communisme, Relations internationales, Histoire du 20e siècle, Médias et communication médiatique, Pop culture, Connaissances et savoir, Histoire sociale, Histoire des sciences, Guerre Froide, Paix, CIA, Faire face au passé, Totalitarisme, Intellectuels, Anticommunisme
- Description
- Die 1948 im Auftrag der US-amerikanischen Militärregierung gegründete Zeitschrift Der Monat war ein intellektueller Brennspiegel der jungen Bundesrepublik, in dem die politischen Deutungskonflikte der Zeit ausgetragen wurden, mit Fokus auf den Nationalsozialismus, den Sowjetkommunismus und die Zukunft der westlichen Welt. Zu ihrem Renommee trug bei, dass sie zahlreiche prominente Autoren wie Hannah Arendt, Raymond Aron, Hans Kohn, Herbert Lüthy, George F. Kennan oder auch die Ex-Kommunisten Arthur Koestler, George Orwell und Richard Löwenthal versammelte. Joachim Gmehling zeigt, welches Bild in der Zeitschrift vom nationalsozialistischen und sowjetkommunistischen Herrschaftssystem gezeichnet wurde und wie der Vergleich der beiden Diktaturen ausfiel. Dabei rekonstruiert er nicht nur den Einfluss der zeitgenössischen Totalitarismustheorien sowie die Imperative der US-amerikanischen Besatzungspolitik in Westdeutschland, sondern geht auch auf die CIA- Hintergründe des Periodikums ein. Eine Studie zu den Anfängen des Kalten Krieges, die angesichts der vielschichtigen Krise der westlichen Demokratien an Aktualität gewinnt.