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Sigma Medienwissenschaft: Mauer-Show

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Die Umbrüche in der DDR 1989 und die seitherigen politischen Veränderungen stehen in engem Zusammenhang mit den Medien und ihrer Berichterstattung. Die „deutsche Revolution“ war auch eine Medienrevolution; die Medien berichteten nicht nur, sondern beeinflussten aktiv die politische Entwicklung, mobilisierten, propagierten Ideen und initiierten Aktionen. Das Mediensystem selbst war in die Umwälzungen eingebunden und erlebte tiefgreifende Veränderungen, die von den Beteiligten kaum vorhergesehen wurden. Obwohl diese Prozesse noch nicht abgeschlossen sind, ziehen die Beiträger/innen des Bandes eine Zwischenbilanz zu den medientheoretischen und -politischen Aspekten des Mauerfalls und seiner Folgen. Die Vielfalt der Themen spiegelt sich in der Breite der Methoden, Ansätze und Schreibhaltungen wider. So stehen literaturwissenschaftliche Analysen von Dokumenten deutscher Schriftsteller zur Vereinigung neben polemischen Diskussionen über die Medieneignung von West- und die Untauglichkeit von Ost-Politikern. Sprach- und kulturwissenschaftliche Untersuchungen zur Symbolik des politischen Diskurses ergänzen medienhistorische Arbeiten, etwa zu TV-Programmen und filmanalytischen Aufsätzen über Dokumentarfilme. Beiträge ausländischer Medienbeobachter zur Rezeption des 9. November erweitern die Perspektiven des Bandes.

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Sigma Medienwissenschaft: Mauer-Show, Rainer Bohn, K. Hickethier, E. Müller

Langue
Année de publication
1992
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
8,38 €

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Titre
Sigma Medienwissenschaft: Mauer-Show
Langue
Allemand
Publié
1992
Format
souple
Pages
293
ISBN10
3894049057
ISBN13
9783894049058
Séries
Description
Die Umbrüche in der DDR 1989 und die seitherigen politischen Veränderungen stehen in engem Zusammenhang mit den Medien und ihrer Berichterstattung. Die „deutsche Revolution“ war auch eine Medienrevolution; die Medien berichteten nicht nur, sondern beeinflussten aktiv die politische Entwicklung, mobilisierten, propagierten Ideen und initiierten Aktionen. Das Mediensystem selbst war in die Umwälzungen eingebunden und erlebte tiefgreifende Veränderungen, die von den Beteiligten kaum vorhergesehen wurden. Obwohl diese Prozesse noch nicht abgeschlossen sind, ziehen die Beiträger/innen des Bandes eine Zwischenbilanz zu den medientheoretischen und -politischen Aspekten des Mauerfalls und seiner Folgen. Die Vielfalt der Themen spiegelt sich in der Breite der Methoden, Ansätze und Schreibhaltungen wider. So stehen literaturwissenschaftliche Analysen von Dokumenten deutscher Schriftsteller zur Vereinigung neben polemischen Diskussionen über die Medieneignung von West- und die Untauglichkeit von Ost-Politikern. Sprach- und kulturwissenschaftliche Untersuchungen zur Symbolik des politischen Diskurses ergänzen medienhistorische Arbeiten, etwa zu TV-Programmen und filmanalytischen Aufsätzen über Dokumentarfilme. Beiträge ausländischer Medienbeobachter zur Rezeption des 9. November erweitern die Perspektiven des Bandes.