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Recht ist ein "Prozeß"

über Kafkas Rechtsphilosophie

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Die Sprache des Rechts ist die Sprache der Justiz, die Sprache der Vorschriften, Verbote und Sanktionen, die Sprache der Gesetze. Wenn der Jurist und Schriftsteller Janko Ferk über den Juristen und Dichter Franz Kafka schreibt, ist das Ergebnis ebenso vom Literarischen beeinflusst oder betroffen wie von dem, was sie als Beruf ausüben oder ausgeübt haben. Besondere Bedeutung hat dabei der Begriff Gerechtigkeit. Dieser hat philosophische, sprachliche, literarische sowie juridische Hintergründe und steht mit den Begriffen Recht, Staat, Gemeinschaft, Moral und Ethik in unabdingbarem Zusammenhang. Janko Ferk analysiert Kafkas 'Prozess' als ein Dokument der Verschlungenheit mit Macht und Politik aus der Position der Rechtssprechung der Monarchie. Nicht ohne Absicht und Grund legt er besonderes Augenmerk auf die Begriffe Recht und Gerechtigkeit beziehungsweise Gericht und Gerichtsbarkeit, personifiziert in den Gestalten des Richters und Rechtsanwalts. Gerade dadurch zeigt Janko Ferk auf, dass Kafkas skeptische wie metaphorische Darstellung weit über die Zeit der Monarchie hinaus noch in der Gegenwart aktuell ist.

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Recht ist ein "Prozeß", Janko Ferk

Langue
Année de publication
2006
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Titre
Recht ist ein "Prozeß"
Sous-titre
über Kafkas Rechtsphilosophie
Langue
Allemand
Auteurs
Janko Ferk
Éditeur
Ed. Atelier
Publié
2006
Format
rigide
Pages
182
ISBN10
3902498102
ISBN13
9783902498106
Séries
Description
Die Sprache des Rechts ist die Sprache der Justiz, die Sprache der Vorschriften, Verbote und Sanktionen, die Sprache der Gesetze. Wenn der Jurist und Schriftsteller Janko Ferk über den Juristen und Dichter Franz Kafka schreibt, ist das Ergebnis ebenso vom Literarischen beeinflusst oder betroffen wie von dem, was sie als Beruf ausüben oder ausgeübt haben. Besondere Bedeutung hat dabei der Begriff Gerechtigkeit. Dieser hat philosophische, sprachliche, literarische sowie juridische Hintergründe und steht mit den Begriffen Recht, Staat, Gemeinschaft, Moral und Ethik in unabdingbarem Zusammenhang. Janko Ferk analysiert Kafkas 'Prozess' als ein Dokument der Verschlungenheit mit Macht und Politik aus der Position der Rechtssprechung der Monarchie. Nicht ohne Absicht und Grund legt er besonderes Augenmerk auf die Begriffe Recht und Gerechtigkeit beziehungsweise Gericht und Gerichtsbarkeit, personifiziert in den Gestalten des Richters und Rechtsanwalts. Gerade dadurch zeigt Janko Ferk auf, dass Kafkas skeptische wie metaphorische Darstellung weit über die Zeit der Monarchie hinaus noch in der Gegenwart aktuell ist.