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Urteil: 130 Jahre Zuchthaus

130 Jahre Zuchthaus

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„Wendet euch gegen ein Gericht, das die Rechtssprechung wie einen Auftrag zur Auslöschung des politischen Gegners betreibt, – selbst wenn ihre Opfer noch Kinder sind. Fordert die Aufhebung des furchtbaren Urteils!“ Mit diesen Worten wandte sich am 10. Oktober 1951 der Chefredakteur des „Tag“, Wilhelm Gries, über den RIAS an die deutsche Öffentlichkeit. Ingesamt 130 Jahre Zuchthaus hatte das Zwickauer Landgericht gegen 19 Jugendliche verhängt, die als die „Werdauer Oberschüler“ in die Geschichte eingegangen sind. Achim Beyer gehörte zu jener Widerstandsgruppe, die in der westsächsichen Kleinstadt mit Flugblättern gegen die Scheinwahlen des SED-Staates protestiert hatte. Mit diesem Buch kann erstmals unter Verwendung von Stasi- und SED-Akten, anhand von Erinnerungsberichten und Privatfotos eine Analyse der damaligen Ereignisse vorgenommen werden. Aus der Perspektive des Betroffenen lässt der Autor seine Leser an den damaligen Ereignissen und ihren Folgen teilhaben.

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Urteil: 130 Jahre Zuchthaus, Achim Beyer

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2003
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Titre
Urteil: 130 Jahre Zuchthaus
Sous-titre
130 Jahre Zuchthaus
Langue
Allemand
Publié
2003
Format
souple
Pages
109
ISBN10
3374020704
ISBN13
9783374020706
Séries
Description
„Wendet euch gegen ein Gericht, das die Rechtssprechung wie einen Auftrag zur Auslöschung des politischen Gegners betreibt, – selbst wenn ihre Opfer noch Kinder sind. Fordert die Aufhebung des furchtbaren Urteils!“ Mit diesen Worten wandte sich am 10. Oktober 1951 der Chefredakteur des „Tag“, Wilhelm Gries, über den RIAS an die deutsche Öffentlichkeit. Ingesamt 130 Jahre Zuchthaus hatte das Zwickauer Landgericht gegen 19 Jugendliche verhängt, die als die „Werdauer Oberschüler“ in die Geschichte eingegangen sind. Achim Beyer gehörte zu jener Widerstandsgruppe, die in der westsächsichen Kleinstadt mit Flugblättern gegen die Scheinwahlen des SED-Staates protestiert hatte. Mit diesem Buch kann erstmals unter Verwendung von Stasi- und SED-Akten, anhand von Erinnerungsberichten und Privatfotos eine Analyse der damaligen Ereignisse vorgenommen werden. Aus der Perspektive des Betroffenen lässt der Autor seine Leser an den damaligen Ereignissen und ihren Folgen teilhaben.