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Melanie Thierbach

    Die sieben Todsünden
    Barfuß vor St. Max
    Der heilige Bischof Simpert - der fast vergessene Dritte im Bunde
    Der Augsburger Dom in der Barockzeit
    Ulrich - Ausstellungskatalog. genial - sozial - loyal - memorial
    1521
    • Simpert, Bischof von Augsburg und Heiliger, starb vor 1200 Jahren. Diese Fakten stehen historisch fest. Ist noch mehr über seine Person und sein Leben bekannt? Im Vergleich zu den anderen Bistumspatronen Ulrich und Afra fristet er ein wenig ein Schattendasein. Doch war dies zu allen Jahrhunderten so? Das Diözesanmuseum St. Afra widmete dem dritten Bistumspatron der Diözese Augsburg eine kleine, aber sehr feine Sonderausstellung. Ausgehend von 1998 ergrabenen Resten des Simpertdomes innerhalb des Gebäudekomplexes des Diözesanmuseums, versuchte sie der interessanten Persönlichkeit des karolingischen Bischofs nachzuspüren und aufzudecken, dass er trotz seines geringen Verehrungsradius außerhalb des Bistums, in Augsburg sehr verehrt und häufig als Fürsprecher bei Krankheiten und anderen Nöten angerufen wurde. Simpert war ein richtiger Volksheiliger, der viele Wunder wirkte, so dass die Klosterschreiber von St. Ulrich und Afra bei der Niederschrift der sich täglich ereignenden Wunder am Grab des hl. Simpert gar nicht mehr nachkamen, wie mehrfach in zeitgenössischen Quellen berichtet wird. Der heilige Bischof wurde besonders von Kaiser Maximilian I. verehrt, der ihn in seine Ahnenreihe aufnimmt und deshalb an seinem Epitaph in der Innsbrucker Hofkirche darstellen läßt. Bei der Translation seiner Gebeine 1492 war der König anwesend und erhielt vom Kloster St. Ulrich und Afra eine kostbar ausgestattete Pergamenthandschrift zum Geschenk. Sie wird heute in der Bayerischen Staatsbibliothek aufbewahrt und es darf als besonderer Glücksfall gelten, dass diese Pretiose in der Ausstellung zu sehen sein wird. Die Ausstellung beleuchtete die Biographie des heiligen Simpert ebenso wie seine Bautätigkeit, die Verehrung, die er im Volk genoß, sein Auftreten in der Liturgie oder seine Darstellung in der Kunst. Auch wenn nur wenige Daten aus seinem Leben überliefert sind, ließ sich dennoch ein spannendes Bild des „fast Vergessenen“ nachzeichnen.

      Der heilige Bischof Simpert - der fast vergessene Dritte im Bunde
    • Die sieben Todsünden

      • 366pages
      • 13 heures de lecture

      Hochmut, Neid, Zorn, Habgier, Trägheit, Völlerei und Wollust heißen die sieben Todsünden. Mit diesen befasst sich die Sonderausstellung im Diözesanmuseum St. Afra, die Leihgaben aus ganz Europa von Künstlern wie Albrecht Dürer, Hans Burgkmair d. Ä., Georg Petel, Frans II Francken oder Francisco de Goya sowie Vertretern der zeitgenössischsten Kunst wie Erwin Wurm und Cindy Sherman zeigt. Wie Kunstwerke aller Gattungen vom Mittelalter bis heute beweisen, haben sich die Menschen durch alle Epochen hindurch mit den Todsünden auseinandergesetzt und ihnen die verschiedensten Gesichter gegeben. Im Spannungsfeld von Gesellschaft, Religion, Moral und dem Individuum bilden sie ein wandelbares Orientierungsmuster, mit dem sich menschliches Verhalten immer wieder neu erklären sowie bewerten lässt und das nichts an seiner Faszination eingebüßt hat. Vorliegender Katalog zur Ausstellung gibt einen ikonografischen Überblick zum Thema, befasst sich mit den sieben Todsünden in der spätmittelalterlichen deutschsprachigen Literatur und ihrer heutigen Aktualität. Der umfangreiche Bildteil des Kataloges stellt schließlich zahlreiche nach thematischen Gesichtspunkten unterschiedene Werke (biblische Szenen, Genreszenen, allegorische Darstellungen usw.) vor.

      Die sieben Todsünden
    • Katalog des Diözesanmuseums St. Afra

      • 344pages
      • 13 heures de lecture

      Die Festschrift zur Emeritierung des Augsburger Weihbischofs Josef Grünwald, herausgegeben vom Diözesanmuseum St. Afra in Augsburg, präsentiert auf 344 Seiten nahezu 200 Exponate des Museums, die in der Dauerausstellung zu sehen sind. Intensive Recherchen der Autorinnen Melanie Thierbach, Renate Mäder und Kathrin Rottmann in Archiven und Bibliotheken förderten grundlegende und neue Erkenntnisse zutage und erweiterten das Verständnis der fast 1000-jährigen Geschichte des Augsburger Doms, mit dem viele Exponate verknüpft sind. Neben hochwertigen Abbildungen und kunsthistorischen Darlegungen, die auch Laien spannende Hintergründe bieten, sind ausführliche Bibliografien und Quellenangaben enthalten, die zur weiteren Erforschung der Sammlung anregen. Der Katalog folgt dem Konzept des Museums und präsentiert zunächst das gesamte Bistum anhand ausgewählter Exponate, beleuchtet die Geschichte der Augsburger Bischöfe und stellt die Bistumsheiligen Ulrich, Afra und Simpert vor. Zudem werden liturgische Kunstwerke in verschiedenen Kategorien behandelt, wobei einige Geräte weiterhin im Dom verwendet werden. Auch Pretiosen aus anderen Augsburger Kirchen ergänzen die Sammlung und bieten Einblicke in Kunstgeschichte, Kunsthandwerk und Kirchenmusik. Die Stadtarchäologie ermöglicht einen Blick auf die Entwicklung des Ortes von der spät-römischen Zeit bis zur ottonischen Domklosteranlage. Die diözesane Sammlung umfasst zudem bedeutende europäis

      Katalog des Diözesanmuseums St. Afra